Komplettansicht

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: - Zeugenanhörung im BER Untersuchungsausschuss - Ute Finckh-Krämer Kandidatin der SPD Steglitz-Zehlendorf - Zum Wahlkampfendspurt nach Niedersachsen - Familienpolitische Fachtagung am 18. und 19. Januar - Termine

 

Jan Stöß
 

Liebe Genossinnen und Genossen,

mit dem ersten Dienstagsbrief in diesem Jahr möchte ich Euch ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2013 wünschen.

Gerade in den vergangenen Tagen mit der erneuten Flughafenkrise und dem bestandenen Stresstest im Berliner Parlament war es mir besonders wichtig, dass Ihr so zügig wie möglich über die Entscheidungen der SPD-Gremien informiert werdet. Deshalb haben Klaus Wowereit und ich in einem gemeinsamen Brief an Euch Stellung zu den Ereignissen der vergangenen Woche genommen. Diese zeitnahe und direkte Information an unsere 16.500 Mitglieder werden wir auch in Zukunft beibehalten und ausbauen. Für die vielen Rückmeldungen auf unsere Schreiben möchte ich mich persönlich bedanken. Viele waren aufmunternd und zeigen in ihrer Gesamtheit: Wenn es hart auf hart kommt, steht die Berliner SPD zusammen - und hinter ihrem Regierenden Bürgermeister.

Wir stehen auch deshalb solidarisch zusammen, weil uns allen klar ist, dass Berlin noch ganz andere Herausforderungen zu bewältigen hat. Immer mehr Menschen ziehen nach Berlin. Zeitgleich herrscht Wohnungsmangel. Angestammte Mieter werden durch steigende Mieten verdrängt. Wir haben viel erreicht im Kita- und Schulwesen, und dennoch ist noch viel zu tun, um Chancengleichheit zu gewährleisten. Arbeitsplätze müssen geschaffen werden, um Armut im hier und heute und im Alter zu verhindern. Die Bemühungen, Wirtschaft und Industrie nach Berlin zu holen, haben höchste Priorität. Diese Themen müssen jetzt wieder in den Fokus unserer Arbeit rücken. In nur neun Monaten ist Bundestagswahl. Dann wird es zu einer Richtungsentscheidung für Rot-Grün kommen müssen - sonst wird die unsoziale und kurzsichtige Politik von CDU/CSU und Liberalen fortgeführt.

Auch wir als Berliner Landesverband einer stolzen 150 Jahre alten Sozialdemokratie werden uns mit unseren starken Bundeskandidatinnen und – kandidaten sowie eigenen inhaltlichen Vorschlägen und Veranstaltungen, insbesondere zu den Themen Wohnen und Soziales, zu Wort melden. Das entspricht unserem Selbstverständnis als Berliner SPD und das schafft Vertrauen bei den Berlinerinnen und Berlinern.

Ich freue mich darauf, zusammen mit Euch, diesen Weg zu gehen!

Herzlich

Euer

Jan Stöß

 

Ute Finckh-Krämer Kandidatin der SPD Steglitz-Zehlendorf

 

Mit einem klaren Ergebnis hat sich Dr. Ute Finckh-Krämer am Donnerstagabend, dem 10. Januar, auf der Wahlkreiskonferenz der SPD Steglitz-Zehlendorf durchgesetzt.

Die 56-jährige Diplom-Mathematikerin und Friedensaktivistin gewann mit 78 Prozent der Stimmen und tritt nun im Wahlkreis 79 Steglitz-Zehlendorf als Kandidatin für die Bundestagwahl an. „Meine zentralen Themen sind Gerechtigkeit, Frieden und Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen", umreißt sie ihre Kandidatur. Sie ist neben ihrem Beruf im Bundespresseamt seit vielen Jahren ehrenamtlich in und außerhalb der Partei engagiert. Als Expertin für Friedenspolitik ist sie eine bundesweit gefragte Diskussionspartnerin, auch und gerade im Bereich der evangelischen Kirche, der sie als aktives Gemeindemitglied angehört. Als Gewerkschafterin streitet sie für soziale Gerechtigkeit; im Vordergrund stehen dabei die gerechte Vermögensverteilung, bezahlbarer Wohnraum und Bildung unabhängig vom Einkommen der Eltern.

Weitere Informationen zu ihren Standpunkten, ihrem Engagement und Lebenslauf finden sich auf
www.spd-suedwest.de/bundestagswahl/

 

Zum Wahlkampfendspurt nach Niedersachsen - Anmeldung bis Mittwoch, 13. Januar um 14.00 Uhr

Am 20. Januar 2013 geht es um die erste richtungsweisende Entscheidung in diesem Wahljahr: Stephan Weil oder David McAllister - soziale SPD- oder unsoziale CDU-Politik.

Da die letzten 72 Stunden entscheidend für das Wahlergebnis sein werden, möchten der Berliner Landesverband Euch die Möglichkeit geben, Stephan Weil und die niedersächsischen Genossinnen und Genossen nach Kräften zu unterstützen.

Hierzu bieten wir Euch zwei Möglichkeiten:

In Braunschweig findet am Freitag, dem 18. Januar, abends die Abschlusskundgebung in der Stadthalle, nahe Hauptbahnhof, statt. Es gilt zu demonstrieren, dass die Sozialdemokratie geschlossen hinter Stephan Weil und dem Ziel steht, 2013 den Bundestagswahlkampf zu gewinnen. Unter der Leitung unseres Landesvorsitzenden Jan Stöß wird die Berliner Delegation nachmittags mit dem Zug nach Braunschweig aufbrechen und am späten Abend um 00.31 Uhr wieder in Berlin sein. Treffpunkt: Hauptbahnhof, um 16.00 Uhr (Abfahrt 16.33 Uhr).

"Alle packen an!" - Unter diesem Motto steht der Aktionstag am Tag vor der Landtagswahl, Samstag, dem 19. Januar. Auch hier können wir gemeinsam mit dem Willy-Brandt-Haus und dem Juso-Bundesverband - in der Landeshauptstadt Hannover mit anpacken. Dafür wird ein Reisebus vom Willy-Brandt-Haus nach Hannover fahren. Der Bus startet um 7.00 Uhr am Willy-Brandt-Haus auf der Wilhelmstraßen-Seite. Dort wird die Fahrt dann gegen 20.00 Uhr auch wieder enden. Zwischen 10 und 16 Uhr finden dann Aktionen mit der SPD Hannover statt.

Für beide Aktionen ist eine Anmeldung aus organisatorischen Gründen zwingend erforderlich bis Mittwoch, 16.01.2013, um 14.00 Uhr!

Anmeldungen und weitere Informationen über unsere Hotline 4692 222 oder zielgruppen.berlin@spd.de

 

Erste Zeugenanhörung im BER Untersuchungsausschuss

Der Untersuchungsausschuss BER des Berliner Abgeordnetenhauses ist am 11. Januar mit den ersten drei Zeugen in die Anhörungen eingestiegen. "Die Anhörung des heutigen Staatssekretärs beim Justizsenator und damaligen Referenten in der Senatskanzlei, Alexander Straßmeir, hat die ersten Erkenntnisse aus der Frühzeit des Flughafens BER erbracht", so der Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss, Ole Kreins, und der Sprecher der CDU-Fraktion Stefan Evers in einer gemeinsamen Bewertung. "Der Zeuge war zu Fragen der Standortwahl geladen. In diesem Zusammenhang rief er in Erinnerung, dass sich seinerzeit Bündnis90/Die Grünen für einen Flughafenstandort in Schönefeld und gegen Sperenberg aussprachen."

Klaus Böger, ehemaliger Fraktionsvorsitzender und Senator, erläuterte ausführlich die seinerzeitigen Diskurse: Die SPD favorisierte Sperenberg, die CDU war mehrheitlich für den Standort Schönefeld, weil dort unter anderem mehr wirtschaftliches Wachstum erwartet wurde. Des Weiteren wurde Dr. Herbert Märtin befragt, der im damaligen Zeitraum ein Beratungsunternehmen leitete.

"Alle drei Zeugen", die die beiden Sprecher von SPD und CDU befragten, "wiesen darauf hin, dass es eine Vielzahl konkurrierender Gutachten, Stellungnahmen und Expertisen in bezug auf die Standortfrage, die zu erwartenden Passagierzahlen, Kosten und Bauzeiträume gab. Dabei wurde festgehalten, dass der geplante teilprivatisierte Ausbau Sperenbergs deutlich teurer käme als ein Ausbau von Schönefeld. Bei der günstigsten Variante einer sukzessiven Entwicklung von Schönefeld wurde mit Kosten von ca. 12 Milliarden DM gerechnet, wobei rund die Hälfte auf die öffentliche Hand hätte zukommen können, der Rest wäre durch private Investitionen zu tragen gewesen. Das Landesarbeitsamt Berlin-Brandenburg ging von bis zu 88.000 Arbeitsplätzen in Schönefeld aus, die durch den neuen Flughafen entstehen würden."

 

Berliner SPD AKTIV – FA II für „EU-Angelegenheiten/ SPE-Aktivisten Berlin stellt sich vor

„Wir wollen Anschlussfähigkeit herstellen. Das heißt, oftmals abstrakte europapolitische Sachverhalte in die Alltagssprache der Menschen übersetzen“, fasst Dr. Philipp Steinberg, Vorsitzender des Fachausschusses Europa und stellvertretender Landesvorsitzender, das zentrale Anliegen des Fachausschuss EU-Angelegenheiten zusammen.

Doch es geht um mehr als nur um Fachpolitik: Nachdem sich die Gruppe der „SPE-Aktivisten Berlin“ – eine Basisgruppe der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE) – mit dem FA zusammengeschlossen hat, hat dieser seine ohnehin schon enge Zusammenarbeit mit der SPE und den „SPE-Aktivisten“ weiter vertieft. SPE-Aktivisten wollen Europa durch konkrete Aktionen präsent machen. Der stellvertretende Vorsitzende Gabriel Richard-Molard koordiniert zudem den Zusammenschluss der deutschen SPE-Aktivisten und freut sich über weitere Mitglieder! (www.spe-berlin.eu).

Der Fachausschuss und die SPE-Aktivisten Berlin (FA/SPE-Aktivisten) tagen jeden 4. Dienstag im Monat auf Einladung von Frank Zimmermann, MdA, im Abgeordnetenhaus. Dem Vorstand gehören weiterhin Dr. Björn Hacker, Referent in der Internationalen Politikanalyse der FES und Experte im Bereich der Europäischen Sozialpolitik, Viola Weyer aus Spandau, die sich insbesondere um die SPE-Aktivsten kümmert, und Dr. Karin Pieper, welche als Dozentin für Europapolitik arbeitet, an.

Die Sitzungen beginnen regelmäßig mit einer so genannten „aktuellen Stunde“. In diesem Rahmen berichten externe Referenten oder Fachausschussmitglieder, die selbst im Europabereich tätig sind, über aktuelle europapolitische Themen. Aus den anschließenden Diskussionen ergeben sich oftmals wichtige Impulse für die weitere inhaltliche Arbeit des Fachausschusses.

Die FA/SPE-Aktivisten bringen regelmäßig Anträge auf den Landes- und Bundesparteitag ein. In den letzten zwei Jahren gehörten dazu insbesondere Anträge zur Krise in der Eurozone, zur Zukunft des Euratom-Vertrages, zur SPE und zur Frage der Demokratisierung der EU. Außerdem werden Positionspapiere zu aktuellen europapolitischen Diskussionen erarbeitet und in die Partei, Fraktion und die Zivilgesellschaft hineingetragen. Ein Schwerpunkt der weiteren Arbeit wird das Grundsatzprogramm der SPE sowie die weitere Entwicklung der SPE sein. Philipp Steinberg hat dazu mit anderen Delegierten des SPE-Kongresses auch bereits konkrete Forderungen in einem Brief an den neuen Generalsekretär der SPE, Achim Post, aufgestellt.

Der Fachausschuss beteiligt sich mittlerweile schon fast „traditionell“ mit seinem Internet-Quiz „Wer wird der European Quiz Master?“ an der Europawoche. Daneben haben wir die erste europäische Basisinitiative „Charta für eine engagierte Europäische Sozialdemokratie“ ins Leben gerufen und hierfür bereits über 500 Unterschriften gesammelt. Die Charta hat sich zum Ziel gesetzt, den europäischen Gedanken in den sozialdemokratischen Parteien zu stärken. Sie kann unter www.eurosocialdemocrats.eu eingesehen und unterzeichnet werden.

Der Fachausschuss unterhält neben der Homepage auf den Seiten des Landesverbandes, eine eigene Homepage (www.spe-berlin.eu). Daneben kommunizieren die hier Aktiven über eine Facebook-Seite (SPE-Aktivisten&FA Europa Berlin).

Weitere Informationen können dem Leporello „Der Fachausschuss EU-Angelegenheiten der Berliner SPD stellt sich vor (PDF-Dokument)“ entnommen werden.
Der Fachausschuss ist für alle Interessierten offen – einfach eine Mail an philipp@websteinberg.de schreiben oder im KSH melden.

Vorstand und Mitglieder des FA referieren gerne in Abteilungsversammlungen und bei sonstigen Veranstaltungen zu europapolitischen Themen.

 

Einladung zur familienpolitischen Fachtagung der Berliner SPD am 18. und 19. Januar

Familienpolitik in aller Munde: Die Bundesregierung hält es für sinnvoll, Eltern dafür zu bezahlen, dass sie ihre Kinder nicht in die Kita schicken, und erfindet für ihre Herdprämie den Namen "Betreuungsgeld". Gleichzeitig legt die AWO eine Studie vor, die nachweist, dass nur verbesserte Betreuung in Kita und Schule Kindern helfen kann, der Armutsfalle zu entkommen. Eine Studie der Akademie der Wissenschaften untersucht den Zusammenhang zwischen Demografie und Familienpolitik. Und die IHK macht sich Gedanken darüber, woher in Zukunft die Fachkräfte nachwachsen sollen: Denn die Jugendlichen werden von Jahr zu Jahr weniger - und immer noch verlassen knapp ein Fünftel die Schule, ohne auf einem Ausbildungs- oder Studienplatz anzukommen.

Im Jahr der Bundestagswahl muss die SPD mit ihren Antworten auf die gesellschaftlichen Veränderungen überzeugen, die sich aus der demografischen Entwicklung ergeben: Brauchen wir mehr Kinder - und wenn ja, woher sollen sie kommen? Wer wird im Jahr 2030 die Renten erwirtschaften? Wie schaffen wir es, dass alle Kinder und Jugendlichen ihren Lebens- und Berufsweg mit Zuversicht beginnen? Woher nehmen wir die Mittel, um Kita und Schule so stark zu machen, dass jedes Kind die bestmögliche Förderung bekommt?

Dass die Rezepte der Vergangenheit nicht auf Dauer tragen werden, scheint sicher. Dass der Weg der Konservativen der Falsche ist, zeigt uns der Vergleich mit Frankreich und Skandinavien, wo mehr Kinder mit besseren Aufstiegschancen geboren werden. Die Debatte, welcher Weg für Deutschland der richtige ist, hat gerade erst begonnen. Um ihren Beitrag dazu vorzubereiten, lädt die Berliner SPD Fachkundige und Interessierte zu Information und Meinungsaustausch ein.

In der Anlage findest Du das aktuelle Programm. (PDF-Dokument, 516.3 KB)

Bitte melde Dich zur Fachtagung an: fachtagung.berlin@spd.de

 

Heidestraße wird ausgebaut – „Europacity“ kommt

Mit der Entwicklung des neuen Stadtquartiers „Europacity“ nördlich des Hauptbahnhofs gewinnt die Heidestraße an zentraler Bedeutung. Zukünftig soll sie zur Stadtstraße werden, die auch das verkehrliche Rückgrat für die Europacity bilden wird. Dabei behält sie ihre Funktion als Bundesstraße und wichtige Nord-Süd-Verbindung bei.

Senator Michael Müller: „Die Entwicklung der Europacity ist eines der zentralen Projekte für Berlin, auf einer wertvollen, zentrumsnahen Fläche entsteht ein ganz neues Quartier mit vielen Wohnungen, aber auch mit Büros. Der künftige Boulevard Heidestraße wird die Lebensader des neuen Stadtviertels bilden.“

Der Bebauungsplan wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung vorgelegt.

 

Zum Wahlabend ins Willy-Brandt-Haus am 20. Januar

Die Landtagswahl in Niedersachsen wird bundesweit mit großer Aufmerksamkeit verfolgt: CDU und vor allem FDP stehen massiv unter Druck, SPD und Grüne stehen vor Zugewinnen und einer Regierungsmehrheit. Stephan Weil geht mit guten Umfragezahlen und einer hochmotivierten Partei in die letzten Wochen des Wahlkampfes. Die Bundes-SPD lädt zum Wahlabend ins Willy-Brandt-Haus.

Sonntag, 20. Januar 2013, 18.00 Uhr (Einlass ab 17.00 Uhr)
Atrium des Willy-Brandt-Hauses, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin

Bitte anmelden bis zum 19. Januar unter https://anmeldung.spd.de/v/10234

 

Flugblatt der Woche: Wohnen muss bezahlbar bleiben - Unsere Städte sind für alle da

Die SPD sagt den immer weiter steigenden Mieten und der unsozialen Politik der Bundesregierung den Kampf an. Peer Steinbrück, Stephan Weil und Frank-Walter Steinmeier haben das Konzept gegen Mietsteigerungen vorgestellt. Mehr dazu im Flugblatt der Woche.

Wohnen muss bezahlbar bleiben (PDF-Dokument) (mit Logo)
Wohnen muss bezahlbar bleiben (PDF-Dokument) (ohne Logo)

 

Fachausschuss Internationales: Syrien am Scheideweg. Wie kann die Gewalt beendet werden? Und was kommt nach dem Sturz Assads?

Die Staatskrise in Syrien markiert einen tragischen Tiefpunkt der so hoffnungsvoll begonnenen Arabellion. Das Assad-Regime hat auf Monate lange friedliche und Ethnien und Konfessionen übergreifende Proteste ausschließlich mit leeren Reformversprechen und äußerstem Einsatz militärischer, polizeilicher und geheimdienstlicher Gewaltmittel reagiert. Inzwischen dominiert auch auf der Gegenseite der bewaffnete Widerstand den friedlichen Protest. Für die große Mehrheit der inzwischen über 60 000 Opfer der Gewalt ist aber weiterhin das Regime verantwortlich. Inzwischen werden auch die Nachbarländer, vor allem der Libanon, die Türkei und Jordanien, immer stärker betroffen durch Grenzverletzungen und hunderttausende von Flüchtlingen. Angesichts der starren Haltung des Regimes und seiner weiteren Stützung durch Russland und China ist eine gewaltlose Lösung der Krise nicht in Sicht. Wie kann das Leiden und Töten in Syrien beendet werden? Und kann es nach dem Sturz des Regimes eine gemeinsame Zukunft für alle ethnischen und konfessionellen Gruppen geben? Zu diesen Fragen sollen in der Sitzung vor allem Syrerinnen und Syrer selbst zu Wort kommen.

Es diskutieren:
Dr. Sadiqu Al-Mousllie, Mitglied des Syrischen Nationalrats, Vorsitzender der Initiative für Bürgerrechte in Syrien, Mitglied des Politischen Büros des Revolutionsrats Damaskus, Braunschweig  
Sondos Sulaiman, Pressesprecherin der Hadatha-Partei
Claudia Schmidt, Politikwissenschaftlerin, Vorstandsmitglied des FA I
Bassem Al Abed, Deutsch-Syrisches Mitglied der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

Mittwoch, 30. Januar 2013, um 18.00 Uhr 
Abgeordnetenhaus von Berlin, Raum 320, Niederkirchnerstraße, 10117 Berlin

 

Einladung zur Veranstaltung "Erinnerung braucht einen Ort" am 27.1.2013

Der 27. Januar ist der internationale Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. 2013 gedenkt die SPD-Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert der ZwangsarbeiterInnen auf dem Tempelhofer Feld. Sie mussten unter unmenschlichen Bedingungen vor allem für faschistische Rüstungsunternehmen arbeiten. Ihr Leiden soll nicht vergessen werden!

Sonntag, 27. Januar 2013, von 14.00 bis 17.00 Uhr
Alte Zollgarage im ehemaligen Flughafengebäude Tempelhof, Columbiadamm 2-6, 10965 Berlin
| Auf dem Vorplatz den linken Säulengang entlang. Der Veranstaltungsort ist ausgeschildert.

Anmeldung unter mechthild.rawert@bundestag.de 
Programm unter "Erinnerung braucht einen Ort"

 

Rotes Tuch: Vorschläge für die Preisverleihung gesucht

Logo Rotes Tuch
 

Bis zum 15. März nimmt die Jury des Roten Tuchs Vorschläge für die Verleihung des Jugendmedienpreises in diesem Jahr entgegen. Gewürdigt werden Werke, „in denen antidemokratische oder neofaschistische Tendenzen in unserer Gesellschaft kritisch dargestellt, demokratisches Handeln der jungen Generation, insbesondere auch gegenüber Minderheiten, gefördert und zur Immunisierung der Jugend gegen antidemokratische Bestrebungen in unserer Republik beigetragen wird“. Das Rote Tuch wurde 1978 erstmals von der SPD Charlottenburg mit Unterstützung des Berliner SPD-Landesverbandes gestiftet. Seither gab es 27 Preisträgerinnen und Preisträger. Vorschläge für die Auszeichnung können AutorInnen, Verlage, Sendeanstalten, gesellschaftliche Gruppen und Einzelpersonen machen, die die Zielsetzung des Preises unterstützen. Die vorgeschlagenen Werke sollen sich an Kinder, aber vor allem auch an Jugendliche wenden und für sie zugänglich sein. Ein bestimmtes Medium ist nicht vorgegeben. Buch, Film, Fernsehen, Hörfunk, Tonkassette, Audio-CD und CD-Rom, Ausstellungen etc. können Träger der Argumentation sein.

„Auch hier, in Berlin, vor unserer Haustür, ist rechter Terror wieder an der Tagesordnung“, so die Jury-Vorsitzende Carolina Böhm. „Er richtet sich unmittelbar gegen uns, die SPD, die Jusos, die Falken. Es gilt jetzt, nicht wegzusehen. Es gilt jetzt, sich nicht einschüchtern zu lassen. Es gilt jetzt, antifaschistische Arbeit weiter zu unterstützen. Es gilt, mit dem Preis auch im Jahr 2013 wieder ein deutliches Zeichen zu setzen: Wir unterstützen alle, die sich für ein demokratisches, weltoffenes, tolerantes, buntes Berlin einsetzen.“

Informationen zur Preisverleihung und die Grundlagen hierfür unter www.das-rote-tuch.de. Die Jury hat ihre Arbeit aufgenommen und nimmt Vorschläge gern entgegen, noch bis zum 15. März 2013 unter carolina.boehm<at>yahoo.de.

 

Lesung und Diskussion: Roman Grafe: »Mehr Licht. Das Lebenswerk des Roten Itting«

Das Forum Ost der Sozialdemokratie lädt für Donnerstag ein zur Lesung von Roman Grafes Roman „Mehr Licht. Das Lebenswerk des Roten Itting“. 

Als junger Mann hatte der Sozialdemokrat Franz Itting im thüringischen Probstzella 1908 ein Elektrizitätswerk gegründet. Seinen Arbeitern ließ er Wohnungen bauen, sogar ein »Haus des Volkes«. Nazis steckten den »Roten Itting« ins Konzentrationslager. Kommunisten sperrten ihn 1948 erneut ein und enteigneten ihn. Nach seiner Flucht ins bayerische Ludwigsstadt hat Franz Itting noch einmal einen Betrieb aufgebaut, mit 75 Jahren. Bis in seine letzten Tage hinein ist er in die Firma gegangen. Franz Itting hat immer wieder an die Gemeinschaft geglaubt. Sein Leben zeigt, wie das zwanzigste Jahrhundert in Deutschland war, und auch, wie es hätte sein können.

Der Autor Roman Grafe, geboren 1968 im Nordosten der DDR, studierte nach seiner Übersiedlung im Januar 1989 nach Bayern Journalistik. Seit 1993 arbeitet er für die ARD und die »Süddeutsche Zeitung«. Als Buchautor veröffentlichte er unter anderem 2002 seine vielbeachtete Chronik »Die Grenze durch Deutschland«. Im MDR-Fernsehen lief 2007 Roman Grafes einstündiger Dokumentarfilm zum Lebenswerk des Franz Itting. 
Einführung in das Buch durch Marko Wolfram, Bürgermeister Probstzella 
Lesung durch Roman Grafe
Gespräch zum Buch
Gesprächsleitung: Wolfgang Tiefensee
Donnerstag, 17. Januar 2013, um 19.00 Uhr (Einlass ab 18.00 Uhr)
Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Weiblich, jung, engagiert – Folge III: Lust auf Macht?!

Frauen und Macht — das ist ein komplexes Thema. Manche Frauen erobern sich Macht und üben sie ganz selbstverständlich aus. Andere machen einen großen Bogen um die Macht, halten das Streben nach Macht für moralisch verwerflich. Warum eigentlich? Und was ist eigentlich Macht — im semantischen, philosophischen und ganz praktischen Sinn? In der dritten Folge der Reihe „Weiblich, jung, engagiert“ befasst sich die Friedrich-Ebert-Stiftung mit den unterschiedlichen Aspekten der Kategorie Macht und diskutiert auch die Frage: Wie können wir in unserem politischen und beruflichen Alltag selber „machtvoller“ agieren?

Donnerstag, 17. Januar 2013, von 18.00 bis 20.00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Haus 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

Anmeldung unter Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin  

 

Du bekommst den Dienstagsbrief als Mitglied der Berliner SPD automatisch per Mail zugesandt. Wenn Du den Dienstagsbrief abbestellen möchtest, sende bitte eine E-Mail an dienstagsbrief@spd.de.

Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

Termine