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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagbrief: - Landesparteitag - Beschäftigungswachstum in Berlin - Studentische Hilfskraft gesucht - Termine

Soziale Gerechtigkeit bleibt unser Antrieb

Landesparteitag 27.10.2012 BCC
 

Es war ein Arbeitsparteitag – dieser 150. Landesparteitag in der Geschichte der Berliner SPD. Zwei Leitanträge - zur solidarischen, armutsfesten Rente und zur digitalen Teilhabe in der Sozialen Stadt - standen im Mittelpunkt. Über 100 weitere Anträge, z.B. zu den Bezirksfinanzen oder zur Flüchtlingssituation, wurden beraten und verabschiedet.

Von diesem Berliner Landesparteitag am 27. Oktober gingen wichtige Impulse für unsere Stadt, aber auch für die Bundespolitik aus. Im Fokus, nicht nur der medialen Aufmerksamkeit, stand die Frage: „Wie sichern wir – gerecht und solidarisch – die Rente von morgen?“ Für eine Zahl haben wir dabei seit Monaten entschlossen gekämpft: 50 Prozent Rentenniveau! Damit verbinden wir den Anspruch öffentlich und laut vernehmbar vor einem weiteren Absinken des Rentenniveaus auf 43 Prozent und dem damit sicheren Weg in die flächendeckende Altersarmut zu warnen. Für eine Stadt wie Berlin wiederum ist die Angleichung der Ost- an die West-Rente von entscheidender Bedeutung. Nach 23 Jahren muss auch hier der Anspruch gleicher Lebensverhältnisse eingelöst werden.

Diese wichtigen Signale haben wir mit dem fast einstimmig gefassten Beschluss der über 200 Parteitagsdelegierten gesetzt. Prominente Streiter für eine solidarische Rente wie der langjährige Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen und Bundestagsabgeordnete Ottmar Schreiner und die DGB-Vorsitzende Berlin-Brandenburg Doro Zinke haben uns dabei ebenso unterstützt wie unsere Arbeitssenatorin Dilek Kolat und die langjährige stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer. Sie alle haben ebenfalls klar gemacht: der Weg der schwarz-gelben Bundesregierung führt in die sozialpolitische Sackgasse. Die Alternativen müssen von uns kommen – der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

Der Wind hat sich gedreht. Durch unser Nachhaken und Standhaftbleiben in der Rentenfrage haben wir erreicht, dass sich nun auch die Bundes-SPD bei der Frage des Rentenniveaus für eine Umsteuerung einsetzt. Die Wahl in 2013 können wir nur gewinnen, wenn klar wird: Wir machen den Unterschied!

Wir werden in den weiteren Beratungen unseren Weg weitergehen und selbstbewusst unseren Standpunkt vertreten, denn: soziale Gerechtigkeit ist unser Antrieb! Auch dieses Signal ging vom 150. Landesparteitag der Berliner SPD aus. Ich danke noch einmal herzlich allen, die in der Antragskommission, der Mandatsprüfungskommission und im Präsidium für das Gelingen des Parteitags gesorgt haben und natürlich auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im KSH und in den Kreisbüros, die auch bei höchster Arbeitsbelastung den Parteitag "gestemmt" haben!

(Die Beschlüsse des Parteitages zum Nachlesen im Internet.)

 

Viel Neues zum 150igsten!

Zum ersten Mal in der Geschichte der Berliner SPD mussten interessierte GenossInnen und Nicht-GenossInnen nicht einmal den Schreibtisch verlassen, um direkt im Geschehen des 150. Landesparteitages der Berliner SPD zu sein.

Dass dies eine durchaus persönliche Komponente hatte, zeigten diverse Anrufe, SMS oder Posts bei Delegierten, wenn diese von Bekannten im Bild zu sehen waren oder Abstimmungen zu Gunsten bzw. zu Ungunsten der jeweiligen Meinung des Zuschauenden ausfielen.

Die Live-Übertragung hatte auch direkte Auswirkungen auf die Kommentierung der Parteitags-Ereignisse auf Facebook und Twitter. Durch hashtags wurden die tweets bzw. Posts gebündelt und u.a. auf der Parteitags-Website dargestellt. Nicht alle Kommentare waren sachlich. So genannte „Trolls“, so werden unsachliche Störenfriede genannt, schlichen sich auf beiden Social-Media-Portalen ein. Trotzdem bleibt das Fazit positiv. Die Resonanz auf den Parteitag konnte verstärkt werden und insbesondere der netzpolitische Leitantrag zur digitalen Teilhabe wurde u.a. auf heise.de intensiv diskutiert.

Komplett analog, aber dafür mit viel Effet und ehrenamtlichem Engagement wurde die Sonderausgabe der Berliner Stimme (PDF-Dokument)  zum 150. Landesparteitag gemacht. Sie bietet einen Schnelldurchlauf durch 150 Parteitage seit 1945 und zeigt insbesondere die wechselvolle Geschichte der Berliner SPD im geteilten und Nachwende-Berlin auf.

 

Frank Jahnke und Jan Stöß zu Gast bei Siemens

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Die großen Werkshallen in der Nonnendammallee kennen viele Berlinerinnen und Berliner. Seit 1906 produziert Siemens hier elektrische Großmaschinen. In der ältesten Produktionsstätte der Berliner Siemensstadt arbeiten rund 640 MitarbeiterInnen. Sie bauen – mit einer Exportquote von über 90 Prozent – Module u.a. für Windkraftanlagen, Bergwerke und Schiffe. Siemens ist auf diesem Feld Weltmarktführer und das hiesige Werk von eminenter Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Berlin.

Um von den Problemlagen und Wünschen der Berliner Wirtschaftsunternehmen zu erfahren, organisiert der Charlottenburg-Wilmersdorfer Abgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Abgeordnetenhausfraktion Frank Jahnke regelmäßige Gespräch vor Ort – dieses Mal gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden der Berliner SPD, Jan Stöß. Sie waren zu Gast beim Leiter der Siemens AG in Berlin, Burkhard Ischler, der zugleich Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg ist. Er stellte die Berliner Siemens-Zentrale vor und formulierte die Anforderungen, die sich dem Unternehmen in unserer Stadt stellen. Gäste wie Gastgeber diskutierten zugleich auch über den Wirtschafts- und Lebensstandort Berlin. Hierbei wurden Fragen der Lohnentwicklung sowie der steigenden Preise für Miete und andere Lebenshaltungskosten ebenso thematisiert wie die Fachkräftesituation in der Region – wichtige Fragen auch für die mehr als 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Siemens AG in Berlin.

Im Anschluss an das Gespräch folgte eine Führung durch das Dynamowerk durch den Werksleiter Michael Kläring, bei dem Jan Stöß und Frank Jahnke einen guten Einblick in die Produktion von Großmotoren und Generatoren für den Weltmarkt erhielten. Der Betriebsrat Olaf Bolduan erläuterte hierbei die Situation für die Beschäftigten, insbesondere auch Fragen der Leiharbeit und geschlechterspezifische Aspekte.

 

Wowereit: „Berlins Aufschwung geht weiter“

Berlin kann das stärkste Beschäftigungswachstum in Deutschland verzeichnen. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Oktober weiter gesunken. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, sieht in diesen Daten einen Erfolg der langfristigen Wirtschaftspolitik des Senats: „Berlin erzielt gegenwärtig kontinuierlich Spitzenwerte beim Beschäftigungszuwachs. Das bedeutet, dass der Senat mit seiner auf Innovation und Kreativität angelegten Wirtschaftspolitik Erfolge verzeichnet, die sich ganz praktisch auf das Leben vieler Menschen in unserer Stadt auswirken. Mehr als 10.000 Personen sind gegenüber dem Vorjahresmonat wieder in Lohn und Brot.“ „Damit“, so Wowereit, „werde das politische Versprechen eingelöst, mehr soziale Gerechtigkeit und größere gesellschaftliche Partizipation zu schaffen“.

Das Berlin wirtschaftspolitisch auf dem richtigen Weg ist, zeigt auch die Standortansiedlung E.ONs in Berlin. 260 neue, hochqualifizierte und international ausgerichtete Arbeitsplätze werden geschaffen.

Im Oktober 2012 waren 205.527 Personen ohne Beschäftigung. Das sind gegenüber dem Vorjahresmonat 10.274 Personen weniger. Berlin hatte im zweiten Quartal 2012 2,6 Prozent mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze als im Vorjahr. Das sind 44.300 Jobs mehr.

 

Peer Steinbrück legt Rechenschaft über Vortragstätigkeiten ab

Nach Bekanntgabe der Nominierung Peer Steinbrücks als Kanzlerkandidaten der SPD ließen die Angriffe nicht lange auf sich warten. Zielobjekt waren zunächst die Vortragshonorare. Was die politischen Gegner jedoch nicht bedachten: Ihre eigenen Nebentätigkeiten und Honorare für Vorträge wurden gleichfalls hinterfragt. Eine Initiative der SPD-Bundestagsfraktion für mehr Transparenz über diese Einkünfte scheiterte vergangene Woche an Schwarz-Gelb. Anstatt alle Honorare offen zu legen, gibt es nun ein 10-Stufen-Modell. Die Tauglichkeit dessen wird sich in der Praxis beweisen müssen.

Peer Steinbrück hat auf die Vorwürfe reagiert und seine Vortragstätigkeiten von 2009 bis 2012 offengelegt. Damit ist Transparenz über Art und Honorierung der Vorträge hergestellt. Über 200 öffentliche Reden hielt Steinbrück in den letzten drei Jahren unentgeltlich, für mehr als ein Drittel erhielt er ein Honorar. Für 74 der bezahlten Vorträge gab es ein Standardhonorar von 15.000 Euro vor Steuern.

Die Liste mit den Nebentätigkeiten steht im Netz unter:

 

 

Flugblatt der Woche: Partei in Panik - Lern' das, CSU: Du bist keine Staatspartei!

Die ZDF-Affäre der CSU fordert ihr erstes Bauernopfer: CSU-Sprecher Hans Michael Strepp ist zurückgetreten. Strepp soll mit einem Anruf beim ZDF versucht haben, einen Bericht über den bayerischen SPD-Parteitag zu verhindern. Dazu das Flugblatt der Woche:
Partei in Panik - Lern' das, CSU: Du bist keine Staatspartei! (mit Logo)
Partei in Panik - Lern' das, CSU: Du bist keine Staatspartei! (ohne Logo)

 

Der SPD Parteivorstand sucht eine studentische Hilfskraft

Im Rahmen des Wahlkampfes sucht der SPD Parteivorstand eine studentische Hilfskraft für den Bereich „Mobilisierung“. Die Stelle ist ab sofort bis zum 30. April 2013 zu besetzen, bei 20 Wochenstunden.

Es geht um die organisatorische Unterstützung der Projektgruppe (Dienstreisen, Telefonate von Terminplanung und Verwaltung). Dazu notwendig sind gute MS Office Kenntnisse und gute Kenntnisse im Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln sowie eine ausgeprägte WEB 2.0 Affinität. Bewerber und Bewerberinnen sollten kommunikativ, teamfähig und belastbar sein.

Bewerbungen bitte bis zum 2.11.2012 an das Personalreferat (SPD Parteivorstand, Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstr. 140, 10963 Berlin) oder per Mail an personalbuero.parteivorstand@spd.de 
Nur vollständige Bewerbungsunterlagen können berücksichtigt werden.

 

Thierse trifft ... Dr. Jenny de la Torre

Seit Jahren fühlt sich die aus Peru stammende Ärztin Jenny de la Torre den Obdachlosen verpflichtet. Aber zunehmend kommen auch Menschen, die sich eine medizinische Versorgung nicht mehr leisten können, ins Gesundheitszentrum in Berlin-Mitte, das die gemeinnützige Jenny-de-la Torre-Stiftung im Sommer 2004 eröffnet hat. Die Stiftung wurde im Dezember 2002 mit dem Ziel eines Gesundheitszentrums für Obdachlose gegründet.

Jenny de la Torre ist Expertin im Umgang mit Obdachlosen. 1994 begann ihre Arbeit in einer Obdachlosenpraxis am Berliner Ostbahnhof. Betreuung von Menschen mit vielfältigen Krankheiten, die meistens mit dem Leben auf der Straße in direktem Zusammenhang stehen, war und ist ihr Alltag.

Seit 16 Jahren nun betreut und behandelt die gelernte Kinderchirurgin Jenny de la Torre Wohnungslose in der Stadt und kämpft so ganz konkret gegen Auswirkungen der Armut. Während die gesunkene Zahl Obdachloser in Deutschland Hoffnung macht, beobachtet sie mit Sorge die größer werdende Schere zwischen Arm und Reich.

Der Ausbau des Gesundheitszentrums mit Arztpraxis, mit Zahn- und Augenheilkunde, mit Rechts- und Sozialberatung, Waschräumen, Kleiderkammer und Suppenküche, erfolgte mit Spendenmitteln. In dieser Kombination ist das Gesundheitszentrum bundesweit einmalig. Jenny de la Torre will aber mit dem Projekt einen Schritt weiter gehen und präventiv tätig sein. Durch Engagement sollen Menschen eine Zukunft erhalten und vor drohender Obdachlosigkeit bewahrt werden.

An die Idee, ein Gesundheitszentrum als Anlaufstelle für Menschen ohne festen Wohnsitz zu gründen, haben am Anfang nur wenige geglaubt. Aber mit ihrer Hartnäckigkeit hat Jenny de la Torre bis zum diesjährigen Jubiläumsjahr viele Hindernisse überwunden. Ihr Antrieb und Lohn, wie die „Berlinerin des Jahres 2006“ sagt, seien das Bundesverdienstkreuz und das Lächeln der Patienten. Hilfe ist jedoch immer willkommen, denn Unterstützer wie den Berliner Freundeskreis „FriendsMeetFriends“ oder den Berliner Verein „1000 mal 1 Euro“ e.V. kann die Stiftung nie genug haben.

Thierse trifft… Dr. Jenny de la Torre
Dienstag, 6. November 2012, um 19.30 Uhr / Einlass ab 19 Uhr 
Kulturbrauerei, Soda-Salon, Knaackstraße Ecke Sredzkistraße 1, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg

Der Eintritt ist frei!!

 

Der Kampf gegen Rechtsextremismus und die deutschen Sicherheitsbehörden

Mehr als zehn Jahre lang haben fünf Staatsanwaltschaften und sechs Polizeibehörden vergeblich versucht, die Mordserie der Zwickauer Terrorzelle aufzuklären. Der Deutsche Bundestag setzte auf Antrag aller fünf Fraktionen am 26. Januar 2012 einen Untersuchungsausschuss mit dem Ziel ein, die Verbrechen der rechtsextremen Zwickauer Terrorzelle lückenlos aufzuklären und Schlussfolgerungen für Struktur, Zusammenarbeit, Befugnisse und Qualifizierung der Sicherheits- und Ermittlungsbehörden zu ziehen.

Eine wesentliche Aufgabe der Untersuchungen ist es zu prüfen, warum die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden an vielen Stellen nicht oder nur mangelhaft funktioniert hat. Wie ist es möglich, dass die Kapitalverbrechen der Terrorgruppe jahrelang unerkannt blieben? Bereits heute steht fest, dass Kompetenzgerangel, unzureichende Koordinierung und unterschiedliche
Arbeitsweisen zu den schweren Versäumnissen geführt haben.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Medien und Politik diskutieren über die künftige Rolle und Bedeutung der deutschen Sicherheitsbehörden in Deutschland im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Dabei werden die Ergebnisse, die der NSU-Untersuchungssauschuss bis dahin liefern wird, in die Diskussion einfließen.

Die Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, die Landesvertretung Rheinland-Pfalz und das Netzwerk Berlin laden ein zu ihrer 11. gemeinsamen Veranstaltung.

Mittwoch, 7. November 2012, um 15.00 Uhr
Landesvertretung Rheinland-Pfalz, In den Ministergärten 6, 10117 Berlin
Anmeldung bitte bis zum 6. November beim Netzwerk Berlin www.netzwerkberlin.de

 

ASJ-Stammtisch: Zum Stand des neuen NPD-Verbotsverfahrens

Die Antragsverfahren zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit und Auflösung der NPD nach Artikel 21 Absatz 2 GG wurden 2003 durch das Bundesverfassungsgericht aus Verfahrensgründen eingestellt, da eine mangelnde Staatsfreiheit auf der Führungsebene und des zur Antragsbegründung ausgebreiteten Bildes der Partei festzustellen war; mithin weil V-Leute des Verfassungsschutzes auch in der Führungsebene der Partei tätig waren. Da die Frage, ob es sich bei der NPD um eine verfassungswidrige Partei handelt, nicht abschließend geprüft wurde, haben sich Bund und Länder auf die Prüfung der Stellung eines neuen Verbotsantrages verständigt. Ein einheitliches Meinungsbild ist nicht erkennbar.

Der Rechtsextremismus bleibt damit unter den Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung weiterhin die größte Herausforderung mit dem sich unsere wehrhafte Demokratie aktiv auseinandersetzen muss. Ob hierbei aber nur ein NPD-Verbot künftig helfen kann oder ob die NPD gar durch ein Verbotsverfahren aufgewertet wird, das ist nur eine der aufgeworfenen Fragen.

Die langjährige Leiterin der Verfassungsschutzabteilung im Innenministerium des Landes Brandenburg, Winfriede Schreiber, ist beim ASJ-Stammtisch zu Gast. Über die Sinnhaftigkeit und die Erfolgsaussichten eines neuen Verbotsantrages kann im Anschluss an ihr Impulsreferat ausgiebig diskutiert werden. 
Mittwoch, 21. November 2012, um 19.30 Uhr 
Restaurant "Cum laude", Universitätsstraße 4, 10117 Berlin

 

Europa mitgestalten – Bürgerforum mit Viviane Reding und Dagmar Roth-Behrendt am 10.11.2012 in Berlin

Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft Viviane Reding und die Berliner SPD Europaabgeordnete Dagmar Roth-Behrendt führen am Sonnabend, 10. November 2012, gemeinsam ein Bürgerforum durch. Die folgenden drei Fragenkomplexe werden im Mittelpunkt der Debatte stehen:
Raus aus der Krise! Was trägt die EU zur Lösung bei?
Für jede/n was dabei! Meine Rechte als EU-Bürger/in
Ran an die Zukunft! Wie sieht die EU im Jahr 2020 aus?

Sonnabend, 10. November 2012, von 15.30 bis 17.00 Uhr 
Allianz-Forum, Pariser Platz 6, 10117 Berlin-Mitte

Aus Sicherheitsgründen und aufgrund der begrenzten Plätze ist eine Registrierung erforderlich. Die verbindliche Anmeldung ist unter der Adresse: http://ec.europa.eu/deutschland/termine/20121110_europa_mitgestalten_de.htm möglich.
Sobald ihr eine E-Mail mit Bestätigung Eurer Anmeldung erhalten habt, seit ihr offiziell angemeldet. Für den Einlass benötigt ihr euren Personalausweis oder Reisepass.

 

Auftaktveranstaltung: Links und frei? Sozialdemokratische Identität in Geschichte und Gegenwart

Der Fortschritt feiert Geburtstag: 2013 wird die SPD 150 Jahre. Ein solches Jubiläum ist nicht nur Anlass für Feiern und Feste. Nicht nur Gedenken, Rückblick und Erinnerung. Das sicher auch. Aber es ist vor allem Anlass, über die Bedeutung der ältesten demokratischen Partei der Welt zu reden. Über ihren Beitrag für Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität in unserem Land und darüber hinaus zu diskutieren. In der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft.

Die SPD geht in einer sechsteiligen Reihe grundlegenden Fragen sozialdemokratischer Politik nach: Welchen Erfahrungsschatz und welches Selbstverständnis bringt diese traditionsreiche Partei ein – für die Politik von heute und morgen? Welche Werte bietet sie und wie übersetzen wir diese Werte in Herausforderungen der Zeit? Was gehört zum Selbstverständnis der SPD? Was können wir aus der historischen Erfahrung für die Zukunft der sozialen Demokratie und der Demokratie in Deutschland lernen? Was müssen wir in Zukunft für gesellschaftlichen Zusammenhalt, friedlichen, demokratischen Interessenausgleich und nachhaltigen Fortschritt tun?

Diese und andere Fragen diskutiert die SPD im Vorfeld ihres 150. Geburtstags gemeinsam mit namhaften Experten.

Den Auftakt bildet eine Diskussionsveranstaltung der Historischen Kommission beim SPD-Parteivorstand über sozialdemokratische Identität in Geschichte und Gegenwart. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel eröffnet sie mit einer Rede. Im Anschluss diskutieren: der Vorsitzende der Historischen Kommission, Bernd Faulenbach, die Publizistin Julia Friedrichs, der Journalist Albrecht von Lucke und der Publizist und Schriftsteller Johano Strasser.

Montag, 19. November 2012, um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Teilnahme bitte bis zum 15. November anmelden. Beim Einlaß ist ein Personalausweis erforderlich.

 

Fraktion vor Ort: Soziale Wohnraumförderung und Mieten. Diskussion zur geplanten Änderung des Mietrechts

Anlässlich der von der Regierungskoalition geplanten Änderung des Mietrechts lädt der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz zu einer Diskussionsrunde am 7. November 2012 ein. Gäste sind Michael Groß, stellvertretender Sprecher der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der SPD-Bundestagsfraktion, sowie Reiner Wild, Geschäftsführer des Berliner Mietervereins.

Schulz kritisiert die von der Regierungskoalition vorgelegten Mietrechtsänderungen, die die Energiewende fördern sollen, tatsächlich aber die soziale Funktion des Mietrechts aushöhlten. „Dauerhafte Mieterhöhungen, verstärkte Duldungspflichten und eine Aufweichung des Kündigungsschutzes schränken Mieterrechte einseitig ein. Die Kosten der energetischen Sanierung werden auf die Mieter abgewälzt", so Swen Schulz.

"Hinzu kommt", so Schulz, "dass Berlin enorm attraktiv ist und darum der Wohnungsmarkt immer enger wird. Wie auch in anderen Ballungszentren haben sich die Mieten und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Menschen auseinanderentwickelt. Wohnraum ist Lebensraum und muss bezahlbar bleiben. Daher fordert die SPD-Bundestagsfraktion, dass die soziale Wohnraumförderung und die Programme der Städtebauförderung ausgebaut werden."

Mittwoch, 7. November 2012, um 19.00 Uhr
Kulturzentrum "gemischtes", Sandstr. 41, 13593 Berlin

Anmeldung bitte unter Tel.: 227 70 187

 

August-Bebel-Institut: Geschlechtergerechtigkeit im politischen Alltag. Workshop für politisch aktive Männer und Frauen

Was haben ein Bebauungsplan, die Kita-Trägerschaft oder kommunale Wirtschaftsförderung mit der Gleichstellung von Frauen und Männern zu tun? Geschlechtsspezifische Unterschiede und Gleichstellungsfragen spielen in allen Politikfeldern eine Rolle und gehen alle politischen Akteure etwas an, Männer und Frauen. Dieser Workshop bietet Kommunalpolitiker/innen die Möglichkeit, sich mit der Strategie des Gender Mainstreaming vertraut zu machen. Fachinputs, Arbeitsgruppen und Plenumsgespräche vermitteln Instrumente zur Umsetzung, die an konkreten fachpolitischen Aufgaben erprobt werden: Wie werden Anfragen geschlechtergerecht formuliert und in welcher Form können Gleichstellungsziele in Anträgen berücksichtigt werden? Im Workshop arbeiten wir mit Kurzvorträgen, geschlechtshomogenen und -gemischten Arbeitsgruppen, im Gender-Team und in Einzelübungen, sowie mit gemeinsamen Diskussionen im Plenum.
Referent/innen: Pamela Dorsch, Sozialwissenschaftlerin, Gender Diversity Trainerin, Ingo Siebert, Sozialwissenschaftler, Gender Diversity Trainer
Samstag, 10. November 2012, von 10.00  bis 17.00  Uhr
Beitrag 10 € inkl. Verpflegung, Anmeldung unter August-Bebel-Institut 

 

Friedrich-Ebert-Stiftung: Fachtagung "Geschlechterverhältnisse steuern - Perspektivenwechsel im Steuerrecht"

Ehegattensplitting oder Individualbesteuerung - das ist längst nicht die einzige Frage. In vielen Ländern geht die gleichstellungspolitische Kritik am Steuerrecht schon längst über die Besteuerung von Ehe und Familie hinaus. Auch die Friedrich-Ebert-Stiftung möchte im Rahmen einer interdisziplinären Tagung den Blick auf weitere Aspekte im Steuerrecht lenken, die sich auf die Geschlechterverhältnisse auswirken - insbesondere auf die Verteilung von Einkommen und Erwerbsarbeit zwischen Männern und Frauen. Wie unterschiedlich wirken sich zum Beispiel Steuersenkungen auf Männer und Frauen aus? Wo sind im Steuerrecht Fehlsteuerungen eingebaut? Und wie kann eine gleichstellungsorientierte Besteuerung aussehen? 
Donnerstag,  8. November 2012, ab 14 Uhr bis Freitag, 9. Novemer 2012, 18 Uhr 
Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 1, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin
 
Weitere Informationen und Anmeldung per Mail unter forumpug@fes.de

 

 

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Termine, Fragen und Anregungen zum Dienstagsbrief bitte an roswitha.dybiona@spd.de.

Die Hotline der Berliner SPD 030 – 4692 222 oder spd@spd-berlin.de.

 

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