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Liebe Leserin, lieber Leser,

heute im Dienstagsbrief: PISA - Datenschutz - KandidatInnen in Spandau und Mitte - Termine

PISA 2009 - Erste Erfolge sind sichtbar, jetzt nicht zurücklehnen

Der aktuelle PISA-Bericht 2009 bescheinigt Deutschland, dass sich die Leistungen der Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich seit PISA 2000 kontinuierlich verbessert haben.

Die Lesekompetenz hat sich von PISA 2000 zu PISA 2009 verbessert und liegt mit nunmehr 497 Punkten im Mittelfeld der OECD-Staaten. Die mathematische Kompetenz hat sich seit PISA 2003 ebenfalls kontinuierlich verbessert. Mit 513 Punkten gehört Deutschland 2009 erstmals zu der Gruppe jener Staaten, die deutlich über dem OECD-Durchschnitt von 496 Punkten liegt. Auch in der naturwissenschaftlichen Kompetenz liegen die deutschen Schülerinnen und Schüler bei durchschnittlich 520 Punkten und damit deutlich oberhalb des OECD-Durchschnitts von 501 Punkten.

Es ist klar, so Bildungssenator Zöllner: „Wir dürfen uns nicht zurücklehnen." Es besteht weiterhin Handlungsbedarf, gerade auch beim Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungserfolg. Die Verbesserungen aber sind sehr erfreulich, dafür geht auch ein großes Dankeschön an die Schulen, die in der Praxis vor Ort die Herausforderungen durch PISA angenommen haben:  "Entscheidend für die Lernfortschritte ist auch das tägliche Engagement der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Erzieherinnen und Erzieher“, so Bildungssenator Zöllner und weiter: "Die Ergebnisse bestätigen uns , dass wir insbesondere mit unserer Schwerpunktsetzung ganztägiger Bildung in Grundschulen und Integrierten Sekundarschulen sowie der Qualitätssicherung in Berlin auf dem richtigen Weg sind". Das ist erfolgreiche sozialdemokratische Bildungspolitik.

 

Wowereit: Aufklären statt polarisieren

Klaus Wowereit, SPD Bundesparteitag 18.10.2008
 

Zu den Ergebnissen der Studie des „Exzellenzcluster Religion und Politik“ der Universität Münster und den Ergebnissen der Langzeitstudie „Deutsche Zustände“ der Universität Bielefeld erklärt der stellvertretende Parteivorsitzende, der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit:

Es ist die große Verantwortung und Aufgabe von Vertretern aus Politik und Medien aufzuklären und nicht zu polarisieren. Vorbehalte und Ängste entstehen in der Regel dort, wo Unsicherheit und Unkenntnis vorherrschen. Ängste sind der Nährboden für Abschottungs- und Ausgrenzungstendenzen und fördern Feindseligkeiten. Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu wahren, müssen wir uns dieser Ängste ernsthaft annehmen. Dafür benötigen wir auch einen stärkeren interreligiöser Austausch zwischen allen Religionsgruppen. Nur so lässt sich einem Klima der Intoleranz entgegensteuern.

Die Grundlage unseres Zusammenlebens bildet unser Grundgesetz. Auch die Frage der Religionsfreiheit ist in Artikel 4 klar und deutlich geregelt. Diese Religionsfreiheit gilt in Deutschland für alle Religionen. Deutschlands Gesellschaft ist vielfältig und multireligiös. Dies gilt es anzuerkennen, um eine Grundlage für einen offenen Diskurs zu schaffen.

Unser Land wird in der globalisierten Welt des 21.Jahrhunderts nur erfolgreich sein, wenn unsere Gesellschaft offen und tolerant ist. Grundlage dafür ist eine Kultur der Anerkennung und des gegenseitigen Respekts. Die Studien zeigen, dass wir noch einen weiten Weg zurückzulegen haben. Dieser Herausforderung müssen und werden wir uns stellen.

Zur Umfrage zu religiöser Vielfalt in Europa

 

SPD Mitte und Spandau stellen ihre Kandidatinnen und Kandidaten auf

Die SPD Mitte und die SPD Spandau haben am Wochenende die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und den Bezirksverordneten-versammlungen aufgestellt. Nachfolgend eine Übersicht über die Nominierungen:

Die SPD Mitte hat ihre Kandidatinnen und Kandidaten für das Abgeordnetenhaus gewählt:
1. Bilkay Öney
2. Ralf Wieland (Direktkandidat im Wahlkreis 6)
3. Bruni Wildenhein-Lauterbach (WK 5)
4. Markus Pauzenberger (WK 1)
5. Annette David
6. Ilkin Özisik (WK 4)
7. Ruth Möller
8. Thomas Isenberg (WK 3)
9. Christiane Knauf
10. Stefan Draeger (WK 2)

Christian Hanke wurde erneut als Bürgermeisterkandidat gewählt, Dagmar Hänisch, Ephraim Gothe und Liv Assmann für das Bezirksamt.

Für die fünf Wahlkreise in Spandau wurden folgende Kandidatinnen und Kandidaten gewählt:
1. Raed Saleh (Direktkandidat im Wahlkreis 2)
2. Burgunde Grosse (WK 4)
3. Daniel Buchholz (WK 3)
4. Ulrike Sommer (WK 5)
5. Thomas Kleineidam (WK 1)

Spitzenkandidat für das Bezirksbürgermeisteramt wurde Helmut Kleebank.

 

Verbesserungen beim Datenschutz – Verstöße müssen gemeldet werden

Der Datenschutzausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses hat in seiner heutigen Sitzung mehrere Änderungen des Berliner Datenschutzgesetzes auf den Weg gebracht. Ein Teil der Änderungen wurde notwendig, um ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes umzusetzen und die Unabhängigkeit des Datenschutzbeauftragten zu stärken. Auch bundesgesetzliche Änderungen bei Scoring und Verbraucherschutzrechten wurden in das Berliner Gesetz aufgenommen.

Der datenschutzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sven Kohlmeier, erklärt zu der Änderung: „Wir haben heute eine wichtige Änderung des Berliner Datenschutzgesetzes beschlossen. Wir setzen damit EU-Recht um und sichern die Unabhängigkeit des Datenschutzbeauftragten gegenüber dem Senat. Die rot-rote Koalition hat zusätzlich eine weitere fortschrittliche Änderung in das Berliner Landesrecht aufgenommen: Wir haben gesetzlich festgelegt, dass bei unrechtmäßiger Erlangung von personenbezogenen Daten sowohl der Betroffene als auch der Berliner Datenschutzbeauftragte informiert werden müssen. Berlin geht mit der Regelung über das hinaus, was vom Europäischen Gerichtshof gefordert wurde. Gerade vor dem Hintergrund der in letzter Zeit häufig vorkommenden Datenschutzverstöße ist es richtig, dass die datenverarbeitende Stelle Datenschutzverstöße von sich aus melden muss.“

Die Änderungen müssen noch im Innenausschuss bestätigt werden und könnten Anfang des nächsten Jahres in Kraft treten. Im Zusammenhang mit der Änderung des Datenschutzgesetzes weist Kohlmeier darauf hin, dass jeder Bürger bereits jetzt das Recht hat, sich an den Berliner Datenschutzbeauftragten zu wenden. Jeder Bürger kann nicht nur Verstöße von Behörden, sondern auch von Unternehmen mit Sitz im Land Berlin melden. „Der Schutz von personenbezogenen Daten geht heute jedermann an. Um Verstöße zu ahnden, sollte jeder Verdacht oder Verstoß an den Berliner Datenschutzbeauftragten gemeldet werden – dieser kann dem nachgehen und auch hohe Bußgelder verhängen.“

 

Dagmar Roth-Behrendt: "Das Ergebnis ist eine Enttäuschung" - EU-Verbraucherminister einigen sich über Lebensmittelinformation

Die Verbraucherminister der Europäischen Union haben heute eine Einigung über den Gesetzesentwurf zu Lebensmittelinformation erzielt. "Das Ergebnis ist eine Enttäuschung", kommentierte die Expertin für Gesundheits- und Verbraucherschutz der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament Dagmar Roth-Behrendt die Einigung. Das Europäische Parlament hatte bereits im Juni 2010 den Bericht über den Verordnungsentwurf angenommen.

"Würden die Minister tatsächlich die Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU besser informieren wollen, dann hätten sie irreführende Angaben komplett verbieten müssen", kritisierte Dagmar Roth-Behrendt. Der Ministerrat hat lediglich eine verpflichtende Kennzeichnung für Fleisch beschlossen. Die gibt es für Rindfleisch aber bereits seit der BSE-Krise. Für alle anderen Lebensmittel haben die Verbraucherminister eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung abgelehnt. Außerdem haben sich die Minister gegen die verpflichtende Angabe von Kalorien, Zucker, Salz und Fett auf der Produktvorderseite ausgesprochen.

"Hier hat der Rat versagt, denn gerade die Angabe der Kalorien ist für die Verbraucher äußerst wichtig", so Dagmar Roth-Behrendt. "Die Einigung des Rates ist pure Augenwischerei und leider keine wirkliche Verbesserung für die Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU."

 

SGK wählt neuen Vorstand

Auf ihrer ordentlichen Jahreshauptversammlung hat die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Berlin e.V. (SGK Berlin) einen neuen Vorstand gewählt.

Alter und neuer Landesvorsitzender ist der ehemalige Baustadtrat aus Tiergarten Horst Porath (von 1989 bis 2000). Sein 1. Stellvertreter wurde Rainer Thamm, weitere Stellvertreter sind Jutta Leder (stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus), Axel Hedergott (ehemaliger Spandauer Bezirksstadtrat) und Ellen Haußdörfer (stadtentwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus. Zum Schatzmeister wurde Oliver Igel (Kreis- und Fraktionsvorsitzender der SPD in Treptow-Köpenick) gewählt, Schriftführer ist Fréderic Verrycken (Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion in Charlottenburg-Wilmersdorf).

Die SGK ist ein der Sozialdemokratie eng verbundener Verein, in dem sich Kommunalpoliti-kerinnen und -politiker jeglicher Art zusammenschließen, die sich sozialdemokratischen Grundsätzen verpflichtet sehen – vom Bezirksverordnete, Bezirksamtsmitglieder oder Abge-ordnete bis zum Mitglieder des Bundestags, Mitgliedern von Initiativen oder in anderer Weise kommunalpolitisch interessierte und aktive Menschen. Neben dem direkten kommunalpolitischen Austausch zwischen den SGK-Mitgliedern, steht die SGK auch allen Parteigremien in kommunalpolitischen Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

 

Musterbrief an Schwarz-Gelb: Für die Soziale Stadt!

In namentlicher Abstimmung hatten CDU, CSU und FDP im Bundestag einen Antrag der SPD abgelehnt, die Mittel für die Soziale Stadt zu erhalten. Die Städtebauförderung insgesamt wird im Haushalt 2011 um 155 Millionen auf 455 Millionen Euro gekürzt.

Am stärksten betroffen ist das Programm Soziale Stadt, das zugleich auf bauliche Maßnahmen beschränkt werden soll. Das DIW hat errechnet, dass jeder Euro, der in die Städtebauförderung investiert wird, 8 Euro weitere Investitionen nach sich zieht. Das ist ein Schlag ins Gesicht für all diejenigen, die in den vergangenen 10 Jahren im Rahmen von Sozialer Stadt in ihren Stadtteilen mitgearbeitet haben. Das Programm „Soziale Stadt“ wird bundesweit von 95 Millionen Euro auf 28,5 Millionen Euro zusammengekürzt werden. Das betrifft die Berliner Quartiersmanagementgebiet, Projekte und Maßnahmen zur Integration, Bildung und Stadtentwicklung, die das Zusammenleben der Menschen verbessert haben.

Warum sich die Berliner Abgeordneten von CDU und FDP nicht gegen diesen fatalen Kurs gestellt haben, dazu sollte man sie befragen: Die Abgeordneten der Berliner CDU sind Dr. Jan-Marco Luczak, Tempelhof-Schöneberg, Prof. Monika Grütters, Marzahn-Hellersdorf, Dr. Frank Steffel, Reinickendorf, Kai Wegner, Spandau, Karl-Georg Wellmann, Steglitz-Zehlendorf, und Stefanie Vogelsang, Neukölln, die drei Berliner FDP Bundestagsabgeordneten Hellmut Königshaus, Lars Friedrich Lindemann, Dr. Martin Lindner.

Eine Genosssin aus der Schöneberger Abteilung 07 hat einen Brief an „ihren“ CDU-Bundestagsabgeordneten geschrieben, den wir Euch als Musterbrief für „Euren“ CDU- oder FDP- Bundestagsabgeordneten zur Verfügung stellen und einen Link zu einer Liste mit Projekten des Quartiermanagements, die nun von massiver Kürzung der Mittel bedroht sind. Wer dem Beispiel folgen will, findet nachfolgend ihren Musterbrief.

Zum Musterbrief (Word-Dokument, 25 KB) (Word)

Für die E-Mail-Adressen der Bundestagsabgeordneten einfach Vor- und Nachname einsetzen:
vorname.nachname@bundestag.de

Quartiersmanagementprojekte nach Kreisen

Wer die Online-Petition gegen die Kürzungen der Mittel der Sozialen Stadt noch nicht unterzeichnet hat, kann das hier noch bis zum 10. Dezember tun:

Zur Petition: Bauwesen - Keine Kürzung der Mittel für Städtebauförderung.

 

Kinderarmut und soziale Ausgrenzung bekämpfen

Der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) lädt zu einer Diskussionsrunde über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Neudefinition der Hartz IV-Regelsätze und zum sogenannten "Bildungspaket" ein.

Die Pläne der Koalition sind sehr umstritten "Aus diesem Grunde", so Schulz, "habe ich zu einer Fachkonferenz eingeladen, um von den Praktikern vor Ort Einschätzungen und Anregungen darüber zu erhalten, ob der Auftrag des Bundesverfassungsgerichts nach Transparenz und gleichberechtigter Teilhabe mit der Gesetzesnovelle erfüllt werden kann. Wir müssen Antworten finden auf Fragen wie: Reichen die aktuell vorgesehenen 10 Euro pro Monat zusätzlich für einen angemessenen Bildungs- und Teilhabebedarf oder sind sie zu wenig und gehen an der Realität vorbei? Was sind bedarfsgerechte Regelsätze für Kinder und Jugendliche? Soll es einen Rechtsanspruch auf Bildung, kulturelle und soziale Teilhabe für jedes Kind geben? Wie muss die Bildungsinfrastruktur mit Kindertagesstätten, Familienbildungsstätten und Ganztagsschulen verbessert werden? Ich möchte am 16. Dezember über dieses, mir sehr wichtige Thema ins Gespräch kommen."

Diskussionsveranstaltung mit Fachleuten aus Schule, Jugendhilfe und Sport
Donnerstag, 16. Dezember 18.00 Uhr
Mehrgenerationenhaus der Paul-Gerhard-Gemeinde Im Spektefeld 26, 13589 Berlin

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung notwendig unter 030/36757090 oder swen.schulz.ma01[at]wk.bundestag.de.

 

Flugblatt der Woche: SPD lehnt neue Regelsätze und Bildungspäckchen ab

Der Bundestag hat das Gesetzespaket zur Neuregelung der Hartz-IV-Sätze mit dem Bildungspaket für bedürftige Kinder beschlossen. In namentlicher Abstimmung votierten Union und FDP am vergangenen Freitag für die Vorlage von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen , die Opposition stimmte dagegen.

Dazu das Flugblatt der Woche zum Downloaden:
SPD lehnt neue Regelsätze und Bildungspäckchen ab (PDF-Dokument) mit Logo
SPD lehnt neue Regelsätze und Bildungspäckchen ab (PDF-Dokument) ohne Logo

 

Stadtteilnacht mit Markus Pauzenberger in Mitte

Eine Nachtschicht "in der Mitte von Mitte" legt der SPD-Abgeordnete Markus Pauzenberger am 8./9. Dezember 2010 ein. Im Rahmen der Stadtteiltage der SPD-Fraktion besucht er Einrichtungen, die rund um die Uhr im Einsatz sind, darunter die 24 Stunden-Kita „Kinderinsel“ in der Eichendorffstr. 17, das Lazarus Hospiz, Deutsche Welle-TV, die Rettungsstelle des Bundeswehrkrankenhauses, er spricht mit Vertretern der Clubkommission oder MitarbeiterInnen des St. Hedwig-Krankenhauses. 

Die Stadtteilnacht beginnt von 18.00 bis 19.00 Uhr mit einer Bürgersprechstunde zusammen mit dem Vorsitzenden des Petitionsausschusses Andreas Kugler im Bürgerbüro, Brunnenstr. 167.

Die weiteren Termine der Nacht bis zum Frühstück um 7.00 Uhr gibt es detailliert im Flyer (PDF-Dokument, 462.9 KB).

 

Thierse trifft ... Heinrich August Winkler

Am Dienstag, dem 14. Dezember, trifft Wolfgang Thierse Prof. Dr. Heinrich August Winkler, Historiker und Autor von „Der lange Weg nach Westen“. Heinrich August Winkler gilt als einer der renommiertesten Historiker in Deutschland.

Als Professor für Neuste Geschichte lehrte er zunächst in Freiburg, von 1991 bis zu seiner Emeritierung 2007 an der Freien Universität Berlin. Seine zahlreichen Publikation widmen sich der Geschichte von Mittelstand und Arbeiterbewegung sowie Nationalismus, Liberalismus, Sozialismus und Nationalsozialismus.

Sein zweibändiges Werk „Der lange Weg nach Westen“ gilt als Standardwerk der Geschichte Deutschlands seit 1800. Im Moment arbeitet er an der Fertigstellung eines weiteren großen Werkes, an dem zweiten Band der Publikation "Die Geschichte des Westens“.
Winkler ist Herausgeber der Berliner Edition Willy Brandt.

Dienstag, 14. Dezember, um19.30 Uhr
Kulturbrauerei, Soda-Salon, Knaack- oder, Sredzkistraße, 10435 Berlin

Der Eintritt ist frei!

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung: Zeichnungen und Aquarelle von Egmont Schaefer

Das Kulturforum der Sozialdemokratie Stadt Berlin lädt zur Eröffnung der Ausstellung mit Zeichnungen und Aquarelle aus der Nachkriegszeit von Egmont Schaefer (1908 - 2004) am Mittwoch, 8. Dezember 2010, in die Galerie im Kurt-Schumacher-Haus.

Egmont Schaefer gehört zu den großen Zeichnern unserer Stadt, die erst in einer späten Schaffensphase von einer breiten Öffentlichkeit entdeckt wurden. Das Schicksal seines Lebens und seiner Kunst liest sich wie ein bewegender Roman. Zu seinem 100sten Geburtstag erschien ein schöner biografischer Band mit zahlreichen Abbildungen, herausgegeben von Jens Semrau. Er schreibt darin: "Von Anfang an und bis zuletzt ist das Großstadtleben sein Thema, vor allem "die Leute", die Menschen in der Großstadt. Die aufs Phantastische und Groteske angelegte Grundstimmung muss als eigene Deutung der sozialen Zusammenhänge verstanden werden."

Jens Semrau führt in das Werk Egmont Schaefers ein. Die Ausstellung ist bis zum 7. Januar 2011 zu sehen, die Öffnungszeiten sind Mittwoch, Donnerstag, Freitag von 17.00 bis 19.00 Uhr.

Mittwoch, 8. Dezember 2010, um 18.00 Uhr
Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstr. 163, 13353 Berlin

(S- und U-Bhf. Wedding)

 

Medienkongress "Open Media" und Netzpolitischen Barcamp der SPD

Die Medienkommission der SPD und der vorwärts veranstalten am 10. Dezember 2010 in Berlin einen medienpolitischen Kongress: "Open Media". Gemeinsam mit Medienexperten wie Garrett Graff (The Washingtonian) wird über die zukünftige sozialdemokratische Medienpolitik in der digitalen Welt diskutiert.
Bitte anmelden.

Am 11. Dezember 2010 findet im Willy-Brandt-Haus ein Barcamp "Die digitale Gesellschaft: sozial und demokratisch" statt. Im Barcamp-Format können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Themen für Diskussionsrunden vorschlagen. Es sollen Wege diskutiert werden, wie die digitale Gesellschaft aus sozialer und demokratischer Sicht gestaltet werden könnte. Das netzpolitische Barcamp wird veranstaltet vom Gesprächskreis Netzpolitik des SPD Parteivorstands und vom vorwärts. Es dient auch als Vorbereitung für ein netzpolitisches Manifest für den nächsten SPD-Bundesparteitag.

Bitte anmelden.
Hier die Einladung und das ausführliche Programm.
(PDF-Dokument)

 

Afghanistan-Konferenz der SPD

Die SPD hat nach einem intensiven Diskussionsprozess Anfang des Jahres einen Strategiewechsel beim Einsatz in Afghanistan gefordert und auch gegenüber der Bundesregierung durchgesetzt. 2011 wird Afghanistan in der Lage sein, bereits in einigen Regionen Eigenverantwortung zu übernehmen. 

Der von der SPD benannte zeitliche Korridor für den Abzug der internationalen Kampftruppen ist international mittlerweile Richtmarke. Der NATO-Gipfel in Lissabon hat dies mit der Festlegung auf das Jahr 2014 gerade bestätigt. Auch die Bundesregierung ist nach anfänglicher harscher Kritik an dem von uns geforderten Zeitkorridor auf diese Linie eingeschwenkt.

Über Fortschritte, weiter bestehende Herausforderungen und Schwierigkeiten sowie das künftiges Engagement in Afghanistan will die SPD auf dieser Konferenz mit zahlreichen Expertinnen und Experten diskutieren.


Die Konferenz kann auch auf www.afghanistan.spd.de über Live-Stream verfolgt werden. Die Einladung und das ausführliche Programm (PDF-Dokument) gibt es hier.
Anmelden bis zum 10. Dezember 2010 unter Anmeldung

Dienstag, 14. Dezember 2010, von 11.00 bis 15.00 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Personalausweis unbedingt erforderlich.

 

Buchvorstellung Willy Brandt -Die "Berliner Ausgabe"

Mit dem zehnten und letzten Band hat die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung das ehrgeizige Projekt der Edition „Willy Brandt – Berliner Ausgabe“ abgeschlossen. In zehn Einzelbänden sind Reden, Artikel und Briefe aus den zentralen Lebensstationen Willy Brandts versammelt: Beginnend mit den Lübecker Jugendjahren, dem Exil in Norwegen und Schweden, der Rückkehr nach Deutschland, der Politik in und für Berlin, sein Weg in der SPD, die Kanzlerjahre und sein Beitrag zur internationalen Politik.

In Band 10, dem letzten Band der Editionwird Willy Brandts Beitrag zur deutschen Frage in den internationalen Beziehungen zwischen 1982 und 1992 dokumentiert, als sich die Wende in der Sowjetunion und ihrem Einflussbereich entwickelte und 1989/90 die deutsche Frage zu entscheiden war.

Prof. Dr. Helga Grebing, Mitherausgeberin der Berliner Ausgabe wird die Gesamtedition vorstellen und Gert Weisskirchen, MdB 1976 - 2009, damals in der Osteuropapolitik engagierter Außenpolitiker, wird den 10. Band kommentieren.

Freitag, 17. Dezember 2010, um 19.30 Uhr
Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
Eintritt frei. Beim Einlass ist ein Personalausweis notwendig.

Ab 18.00 Uhr findet ein Bücherbasar im Willy-Brandt-Haus statt. Zu günstigen Preisen werden Ausstellungskataloge, Remittenden aus Buchvorstellungen usw. angeboten.

 

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