Lernmittelfreiheit

Die SPD Berlin steht klar zur Wiedereinführung der Lernmittelfreiheit

Schule: Leherin und Schüler vor Tafel

© colourbox / Classroom kids

 

In der Debatte um die Wiedereinführung der Lernmittelfreiheit erklärt die Landesgeschäftsführerin der SPD Berlin Anett Seltz:

 

„Wir haben in der SPD Berlin in unserem Wahlprogramm einen glasklaren Beschluss zur Wiedereinführung der Lernmittelfreiheit getroffen. Daran halten wir auf allen Ebenen fest. Wir wollen eine finanzielle Entlastung von Familien und haben dabei besonders Alleinerziehende im Blick. Die Lernmittelfreiheit ist ein weiterer wichtiger Baustein für die kostenfreie Bildung von der Kita bis zur Hochschule. Das ist ein ursozialdemokratischer Grundsatz. Die mehrfach genannte Summe von 27 Millionen Euro ist einmalig im ersten Jahr nötig, um die Bestände an Schulbüchern und weiterer Medien wieder aufzubauen. In den Folgejahren ist mit 6,8 Millionen Euro jährlich zu rechnen.“

 

Die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB), Monika Buttgereit betont, dass es nicht darum gehe das eine Vorhaben gegen ein anderes auszuspielen: „Besonders im Bildungsbereich gilt für uns ein deutliches Sowohl-als-auch. Wir wollen finanzielle Entlastung und eine stetige Verbesserung der Qualität und auch der Inklusion. Gute Bildung ist Grundlage für Teilhabe und das bedeutet beste Förderung für alle Kinder.“

 

Auch die Jusos in der SPD Berlin stehen voll hinter dem Beschluss. Dazu Annika Klose, Landesvorsitzende der Jusos: „Wir Jusos stehen für ein gerechteres Bildungssystem, das Ausgrenzung verhindert. Die Lernmittelfreiheit ist aus unserer Sicht eine Selbstverständlichkeit! Für uns ist auch wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler ihre Bücher und Materialien pünktlich zum Schulstart haben und gleichzeitig loslegen können. Das gewährleistet die Lernmittelfreiheit.“