Aufruf zur Kundgebung am 28.1.2017

Kundgebung gegen Intoleranz und Rassismus am 28. Januar

 

In der Nacht zu Montag, dem 23.01.2017, sind erneut zwei Brandanschläge verübt worden. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. Betroffen sind der Gewerkschafter und IG Metall-Funktionär Detlef Fendt aus der Hufeisensiedlung und der Rudower Buchhändler Heinz J. Ostermann. Beide engagieren sich in Neukölln aktiv gegen Rechtspopulismus und Rassismus. In den vergangenen Wochen war es wiederholt zu ähnlichen Anschlägen in Neukölln gekommen. Erst vor gut einer Woche war das Fahrzeug der SPD-Politikerin Mirjam Blumenthal angezündet worden.

Die Berliner SPD solidarisiert sich mit den Betroffenen und ruft gemeinsam mit Gewerkschaften, Parteien und Anwohnerinitiativen zur Kundgebung gegen Intoleranz und Rassismus auf. „Diese Anschläge gelten unserer offenen Gesellschaft. Die Berliner SPD steht an der Seite der Betroffenen und zeigt Gesicht gegen rechte Gewalt und die Feinde unserer Demokratie“, erklärt der SPD-Landesvorsitzende Michael Müller.

Kundgebung gegen Intoleranz und Rassismus:
Samstag, den 28. Januar 2017, um 15 Uhr vor der Hufeisentreppe,

Fritz-Reuter-Allee 48, 12359 Berlin (zwischen U-Bhf. Blaschko- und Parchimer-Alle)