Berlinwahl 2016 - Live-Blog

Berlinwahl 2016: Live Blog

Die Berliner SPD ist bei der Wahl stärkste Partei geworden. Wir informieren Sie am Wahlabend auf dieser Seite über Trends, Bewertungen und Ergebnisse. Seite aktualisieren

 
Wahl 2016: Endergebnis

Wahl 2016: Endergebnis Quelle: Landeswahlleiterin

 

Vorläufiges amtliches Endergebnis Abgeordnetenhaus Berlin

Ergebnisse     %Erststimme     %Zweitst. (%2011)          (%Diff.)

Abgegeben     66,9                 66,9                 (60,2)              (+ 6,7)

SPD                  24,8                 21,6                 (28,3)              (- 6,7)

CDU                 19,8                 17,6                  (23,3)              (- 5,7)

Grüne              15,8                 15,2                 (17,6)              (- 2,4)

Linke                15,4                 15,6                 (11,7)              (+ 3,9)

AfD                   14,1                 14,2                  (----)                (-----)

FDP                  5,6                   6,7                    ( 1,8)              (+ 4,9)

Das neue Abgeordnetenhaus wird 160 Sitze haben, davon stellt die SPD mit 38 Abgeordneten die stärkste Fraktion, die CDU hat 31 Sitze, Grüne und Linke je 27, die FDP 12 und die AfD 25.

In das Abgeordnetenhaus wurden für die SPD gewählt:

SPD

Becker, Franziska

 

Direkt (Charlottenburg-Wilmersdorf 6)

SPD

Buchholz, Daniel

 

Direkt (Spandau 3)

SPD

Buchner, Dennis

 

Direkt (Pankow 4)

SPD

Çağlar, Derya

 

Direkt (Neukölln 4)

SPD

Dr. Czyborra, Ina

 

Bezirksliste (Steglitz-Zehlendorf)

SPD

Domer, Bettina

 

Direkt (Spandau 1)

SPD

Dörstelmann, Florian

 

Direkt (Charlottenburg-Wilmersdorf 7)

SPD

Düsterhöft, Lars

 

Direkt (Treptow-Köpenick 2)

SPD

Geisel, Andreas

 

Bezirksliste (Lichtenberg)

SPD

Halsch, Karin

 

Bezirksliste (Lichtenberg)

SPD

Heinemann, Sven

 

Bezirksliste (Friedrichshain-Kreuzberg)

SPD

Hofer, Torsten

 

Direkt (Pankow 2)

SPD

Isenberg, Thomas

 

Direkt (Mitte 3)

SPD

Jahnke, Frank

 

Direkt (Charlottenburg-Wilmersdorf 4)

SPD

Dr. Kitschun, Susanne

 

Bezirksliste (Friedrichshain-Kreuzberg)

SPD

Kohlmeier, Sven

 

Bezirksliste (Marzahn-Hellersdorf)

SPD

Kolat, Dilek

 

Direkt (Tempelhof-Schöneberg 3)

SPD

Kollatz-Ahnen, Matthias

 

Direkt (Steglitz-Zehlendorf 2)

SPD

König, Bettina

 

Bezirksliste (Reinickendorf)

SPD

Korte, Karin

 

Direkt (Neukölln 6)

SPD

Kugler, Andreas

 

Direkt (Steglitz-Zehlendorf 1)

SPD

Kühnemann, Melanie

 

Bezirksliste (Tempelhof-Schöneberg)

SPD

Langenbrinck, Joschka

 

Direkt (Neukölln 3)

SPD

Dr. Lasić, Maja

 

Direkt (Mitte 7)

SPD

Müller, Michael

 

Direkt (Tempelhof-Schöneberg 4)

SPD

Radziwill, Ülker

 

Direkt (Charlottenburg-Wilmersdorf 3)

SPD

Saleh, Raed

 

Direkt (Spandau 2)

SPD

Schaddach, Robert

 

Direkt (Treptow-Köpenick 4)

SPD

Schneider, Torsten

 

Direkt (Pankow 3)

SPD

Schopf, Tino

 

Direkt (Pankow 9)

SPD

Schreiber, Tom

 

Direkt (Treptow-Köpenick 5)

SPD

Spranger, Iris

 

Bezirksliste (Marzahn-Hellersdorf)

SPD

Stroedter, Jörg

 

Bezirksliste (Reinickendorf)

SPD

Verrycken, Frédéric

 

Direkt (Charlottenburg-Wilmersdorf 1)

SPD

West, Clara

 

Direkt (Pankow 7)

SPD

Wieland, Ralf

 

Direkt (Mitte 6)

SPD

Wildenhein-Lauterbach, Bruni

 

Direkt (Mitte 5)

SPD

Zimmermann, Frank

 

Direkt (Tempelhof-Schöneberg 5)

 

0:26 Uhr.  Aus­ge­zähl­te Wahl­be­zir­ke von 2.432 - Erst­stim­men: 2.429, Zweit­stim­men: 2.431,

Auf der Seite der Landeswahlleiterin finden Sie den aktuellen Stand der Erststimmen, der Zweitstimmen und der Ergebnisse zu den Bezirkswahlen.

Laut Forschungsgruppe Wahlen habe sich eine Mehrheit von 55 Prozent Michael Müller als Regierenden Bürgermeister gewünscht. Er hatte die höchste Reputation aller Kandidaten. Auch die Berliner SPD bekommt eine deutlich bessere Bewertung als die anderen Berliner Parteien. Die Befragten sehen die SPD, so die Umfrage, "sachpolitisch bei Jobs, Wirtschaft und Bildung als führend" an.

 

0:30 Uhr. Die Landeswahlleiterin hat die Namen der gewählten Bezirksverordneten veröffentlicht. Für die SPD ziehen in die Bezirksparlamente ein:

Partei

 

23:21 Uhr. Die neue Hochrechnung des RBB.

Partei Wahl 2011 HR 23.21 Uhr RBB  
SPD 28,3 21,6 %  
CDU 23,3 17,6 %  
Grüne 17,6 15,2 %  
Linke 11,7 15,6 %  
Piraten 8,9    
FDP 1,8 6,7 %  
AfD - 14,1 %  
sonstige 8,3 9,2 %  

 

 

23.15 Uhr. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen gewinnt den Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf 2 mit 26,8 % vor der CDU (Justizsenator Heilmann, 24 %), der Wahlkreis 1 geht an Andreas Kugler. Matthias Trenczek kann sich im Wahlkreis 3 nicht gegen den CDU-Kandidaten durchsetzen, auch Ina Czyborra kann den Wahlkreis 6 gegen die CDU nicht direkt gewinnen. Im Wahlkreis 7 unterliegt Barbara Loth dem CDU-Kandidaten. Die CDU gewinnt auch die Wahlkreise 4 und 5.

In Charlottenburg-Wilmersdorf 1 gewinnt Frederic Verrycken mit 10 Prozent Vorsprung vor der CDU. Carolina Böhm kann den Wahlkreis 5 nicht gewinnen, er geht an die CDU. Im Wahlkreis 7 ist Florian Dörstelmann direkt gewählt. Ülker Radziwll verteidgt ihr Mandat im Wahlkreis 3, ebenso wie Frank Jahnke im Wahlkreis 4. Im Wahlkreis 6 gewinnt Franziska Becker mit deutlichem Vorsprung vor der CDU. Robert Drewnicki unterliegt im Wahlkreis 2 mit wenigen Prozentpunkten Unterschied gegen die CDU.

In Friedrichshain-Kreuzberg wird die SPD kein Direktmandat gewinnen, die Wahlkreis 1,2,3 und 5 gehen an die Grünen, im Wahlkreis 4 führt die Linke.

In Marzahn-Hellersdorf  wird die SPD ebenfalls kein Mandat erringen können. Sven Kohlmeier konmt im Wahlkreis 6 auf Platz 3 nach Linken und AfD. Die Wahlkreise 1 und 3 gehen an die AfD, der Wahlkreis 4 geht an die CDU. Im Wahlkreis 5 von Iris Spranger gewinnt für die CDU Mario Czaja.

In Lichtenberg geht der Wahlkreis 1 an den AfD-Kandidaten Nerstheimer, in den Wahlkreisen 2 bis 6 gewinnt die Linkspartei. Andreas Geisel kann sich nicht durchsetzen.

Der Wahlkreis Spandau 2 geht mit 37,1 Prozent an Raed Saleh. Im Wahlkreis 4 unterliegt Burgunde Grosse mit 30,1 Stimmen knapp dem CDU-Kandidaten Melzer (30,4 Prozent). Bettina Domer gewinnt den Wahlkreis 1. Daniel Buchholz ist mit 35,1 Prozent wieder direkt gewählt. Der Wahlkreis 5 geht an die CDU.

In Tempelhof-Schöneberg gehen die Wahlkreis 1 (Anette Hertlein) und 2 (Anett Seltz) an die Grünen. Michael Müller gewinnt mit 32,4 Prozent den Wahlkreis 4 deutlich, im Wahlkreis 3 gewinnt Dilek Kolat erneut. Frank Zimmermann kann sich im Wahlkreis 5 knapp durchsetzen.  Ingo Siebert kann den Wahlkreis 6 gegen die CDU nicht gewinnen, auch im Wahlkreis 7 von Melanie Kühnemann liegt die CDU deutlich vorn.

In Treptow-Köpenick unterliegt Alexander Freier-Winterwerb gegen die Linke, im Wahlkreis 2 hat Lars Düsterhöft einen Vorsprung, im Wahlkreis von Ellen Haussdörfergewinnt die AfD, Robert Schaddach verteidigt den Wahlkreis 4 Im Wahlkreis 5 ist Tom Schreiber direkt gewählt. Im Wahlkreis 6 unterliegt Karin Zehler knapp  der Linkspartei.

In Neukölln gewinnt Derya Caglar den Wahlkreis 4 deutlich vor der CDU. Die Wahlkreis 1 und 2 (Erol Özkaraca) gehen an die Grünen. Joschka Langenbrinck gewinnt den Wahlkreis 3. Im Wahlkreis 5 gewinnt die CDU knapp Den Wahlkreis 6 gewinnt Karin Korte direkt. Der Wahlkreis 7 geht direkt an die CDU

In Mitte unterliegt Astrid Hollmann gegen die grüne Kandidatin Ramona Pop. Im Wahlkreis 3 gewinnt Thomas Isenberg ganz knapp gegen die Grünen. Den Wahlkreis 4 kann Andreas Wiedermann nicht gewinnen, er  geht an die Grünen. Bruni Wildenhein-Lauterbach gewinnt den Wahlkreis 5 klar. Ralf Wieland gewinnt den Wahlkreis 6 mit 25 Prozent direkt. Im Wahlkreis 7 gewinnt Maja Lasic mit 31,5 Prozent.

In Pankow geht der Wahlkreis 1 an die AfD, Torsten Hofer gewinnt den Wahlkreis 2 mit 23,3 Prozent. Torsten Schneider gewinnt erneut den Wahlkreis 3. Dennis Buchner gewinnt den Wahlkreis 4 erneut. In Pankow 5 unterliegt Sandra Scheeres knapp gegen Udo Wolf von der Linken.  Severin Höhmann kann sich gegen den grünen Kandidaten in Pankow 6 nicht durchsetzen. Im Wahlkreis 7 verteidigt Clara West ihr Mandat. Im Wahlkreis 8 behalten die Grünen die Mehrheit. Im Wahlkreis 9 gewinnt Tino Schopf für die SPD.

In  Reinickendorf gewinnt die CDU knapp im Wahlkreis 1  gegen Bettina König, die Wahlkreise 2, 3,4,5 und 6 gehen ebenfalls an die CDU.

 

 

 

 

21:42 Uhr. Die Ergebnisse verändern sich weiter, Grund sind vor allem die stärker einfließenden Briefwahlstimmen. Die Hochrechnung von infratest-dimap:

Partei Wahl 2011 HR ARD, 21:42 Uhr Mandate
SPD 28,3 21,6 % 35
CDU 23,3 17,5 % 29
Grüne 17,6 15,1 % 25
Linke 11,7 15,7 % 26
Piraten 8,9 1,7 % -
FDP 1,8 6,7 % 11
AfD - 14,1 % 23
sonstige 8,3 7,6 % -

 

 

21:30 Uhr. Die AfD hat in Lichtenberg (WK1) offenbar ein Direktmandat gewonnen. In Mitte führt  im Wahlkreis 6 der bisherige Abgeordnetenhauspräsident Ralf Wieland.

 

21:20 Uhr. Ein Ergebnis von über 30 Prozent könnte die SPD bei Erststimmen und Bezirkswahl noch in Spandau erzielen. Die CDU erleidet in ihrer bisherigen Hochburg Steglitz-Zehlendorf Verluste von mehr als 11 Prozent, die AfD gewinnt im gleichen Umfang dazu. Ein ähnliches Bild ergibt sich in Tempelhof-Schöneberg. In beiden Bezirken sind die SPD-Verluste mit am geringsten. In Reinickendorf kommt die AfD auf rund 16 Prozent, die stärksten Verluste hat die CDU mit über zehn Prozent, aber auch die Grünen verlieren dort.

 
lwl Bezirke 21 Uhr
 

21:00 Uhr.  Auch bei den Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen wird die SPD berlinweit  stärkst Partei.  Inzwischen sind 1400 von 2432 Stimmbezirken ausgezählt. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und Grünen gibt es in Mitte. In friedrichshain-Kreuzberg führen die Grünen erneut deutlich. In Pankow führt knapp die Linke, abenso in Lichtenberg.. In Steglitz-Zehlendorf und Reinickendorf liegt die CDU vorn. In Marzahn-Hellerdorf liefern sich Linke und AfD ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die SPD liegt in Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Spandau, Charlottenburg-Wilmersdorf  und Treptow-Köpenick vorn.

mehr auf der Seite der Landeswahlleiterin

 
Im RBB wird die neue Infratest-dimap-Hochrechnung eingeblendet.
Partei Wahl 2011 Infratest-dimap 20:53 Uhr  
SPD 28,3 21,9 %  
CDU 23,3 17,7 %  
Grüne 17,6 15,3 %  
Linke 11,7 15,6 %  
Piraten 8,9    
FDP 1,8 6,7 %  
AfD - 13,8 %  
sonstige 8,3 9,0  

 

 
lwl Erststimmen
 

20:41 Uhr. Die Landeswahlleiterin gibt mittlerweile Zwischenstände der Auszählungen bekannt. Bei den Erststimmen für DirektkandidatInnen liegt die SPD deutlicher vorn.

 
lwl Zweitstimmen
 

20:41 Uhr.  Der Zwischenstand der bislang ausgezählten Stimmen nach Angaben der Landeswahlleiterin, die sich anders als die Hochrechnungen nach der Zählungsgeschwindigkeit in den Wahllokalen richten.

 

20:00 Uhr. Michael Müller stellt im RBB  zur Frage künftiger Koalitionen fest, dass es viele Gemeinsamkeiten mit den Grünen gebe. Es sei allerdings eine Aufgabe der Sondierungsgespräche, auszuloten, wieviel Gemeinsamkeiten es gebe, die für 5 Jahre tragen.

 

Die ersten Briefwahlergebnisse fließen in die neue Hochrechnung der ARD ein.

Partei Wahl 2011 HR ARD, 20 Uhr  HR ZDF
SPD 28,3 22,0 %  
CDU 23,3 17,9 %  
Grüne 17,6 15,4 %  
Linke 11,7 15,6 %  
Piraten 8,9 1,6 %  
FDP 1,8 6,6 %  
AfD - 13,6 %  
sonstige 8,3 7,3 %  

 

 

19:30 Uhr. Die Juso-Landesvorsitzende Annika Klose gibt eine erste Bewertung des Wahlergebnisses ab: „Die SPD hat einen starken Wahlkampf geführt und ist als stärkste Kraft aus den Wahlen hervorgegangen. Die deutlichen Verluste schmerzen, doch der Auftrag zur Regierungsbildung ist klar: Mit der Abwahl der Großen Koalition haben die Berlinerinnen und Berliner ein deutliches Zeichen gesetzt. Berlin braucht bezahlbare Mieten und sozialen Wohnungsbau, gebührenfreie Bildung und gute Arbeitsbedingungen. Der SPD wird weiterhin zugetraut für soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Dafür brauchen wir aber zuverlässige Partner. Unsere Ziele können wir daher nur mit einer Koalition links der Mitte durchsetzten, gemeinsam mit Bündnis 90 den Grünen und Die Linke." Zum Abschneiden der CDU in Berlin sagt Annika Klose: „Das Wahlergebnis der Union in Berlin zeigt, dass ihr Fischen am Rechten Rand abgestraft wurde. Frank Henkels Wahlkampf ist gescheitert und reiht sich damit in seine verheerende Regierungsbilanz ein. Berlin hat eindeutig dafür gestimmt eine weltoffene und soziale Stadt zu bleiben. Die Rhetorik der CDU gegen Menschen mit Migrationshintergrund, kulturelle und sexuelle Vielfalt wurde abgewählt. Henkels Law-and-Order Innenpolitik konnte nicht verfangen, auf diesem Gebiet verliert die CDU sogar 5 Prozent in den Umfragen.“
„Mit der AfD ist eine rechtspopulistische Partei in die Berliner Parlamente eingezogen, die gegen den freien und weltoffenen Lebensentwurf Berlins steht", so die Juso-Landesvorsitzende. "Die AfD vertritt extrem rechte Positionen. Große Teile der AfD sind offen rassistisch, homophob und sexistisch. Die Jusos werden in den nächsten 5 Jahren genau aufpassen, dass die AfD keine politischen Erfolge erlangt und all ihre Vorschläge zurückgeschlagen werden. Gegen die AfD leisten wir Widerstand in den Parlamenten und außerhalb. Wir fordern alle demokratischen Parteien dazu auf, sich eindeutig von der AfD abzugrenzen und jegliche Zusammenarbeit auf Landes- und Bezirkseben auszuschließen.“

 

19:30 Uhr. In der Abendschau wird die neue Hochrechnung vorgestellt. Die Sitzverteilung geht von insgesamt 149 Sitzen aus. Die Wahlbeteiligung lag deutlich höher als 2011, nach ZDF-Berechnungen gaben 67,3 Prozent der WählerInnen ihre Stimmen ab. Der Wahlabend geht weiter - spannend ist er vor allem für die 78 Kandidatinnen und Kandidaten, die auf den direkten Einzug ins Parlament hoffen.

Partei Wahl 2011 2.HR ARD, 19:30 Uhr HR ZDF 19:37 Uhr
SPD 28,3 22,8 % - 37 Sitze 22,4
CDU 23,3 17,8 % - 29 Sitze 18,0
Grüne 17,6 16,4 % - 27 Sitze 15,9
Linke 11,7 16,2 % - 26 Sitze 15,7
Piraten 8,9   1,5
FDP 1,8 6,4 % - 10 Sitze 6,2
AfD - 12,2, % -  20 Sitze 12,9
sonstige 8,3 8,2 % 7,4

 

 
Partei Wahl 2011 HR ARD 18.46 Uhr HR ZDF 19:00 Uhr
SPD 28,3 23,2 % 22,9 %
CDU 23,3 17,9 % 18.0 %
Grüne 17,6 16,7 % 16,4 %
Linke 11,7 16,2 % 15,9 %
Piraten 8,9   1,6 %
FDP 1,8 6,5 % 6,4 %
AfD - 11,8 % 12,2 %
sonstige 8,3 7,7 % 6,6 %

 

 

18.50 Uhr:  Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel macht deutlich, dass die SPD angesichts des Ergebnisses nicht in Jubel ausbreche, sich aber freue, dass Michael Müller Regierender Bürgermeister bleibe. Auch wir werden verlorenes Vertrauen zurückgewinnen müssen", so Gabriel. Aber dafür stehe auch Michael Müller. "Berlin bleibt sozial und menschlich anständig", sagte Gabriel. Fast 90 Prozent der Berlinerinnen und Berliner hätten nicht für die AfD gestimmt.

 

18.40 Uhr. Aus den ersten Analysen ergibt sich, dass die SPD bei den unter 30jährigen 21 Prozent erreicht, bei den über 60jährigen erreicht sie 28 Prozent. Bei den männlichen Wählern kommt die SPD auf 22 Prozent, Wählerinnen stimmen zu 25 Prozent für die SPD.

In den Wahlergebnissen in den östlichen und den westlichen Bezirken sind laut Foschungsgruppe Wahlen unterschiedliche Trends erkennbar. Im Westen kommt die SPD auf 24,6 Prozent, im Ostteil auf 20,9 Prozent. Die Linke erreicht im Westen 9,5 Prozent, im Westen 25 Prozent. Die AfD kommt auf 10 Prozent im Westen, auf 15,5 Prozent im Ostteil der Stadt.

zum Video der Berliner SPD auf Facebook

 

 
Michael Müller, Columbiahalle
 

18.30 Uhr. Der rbb berichtet aus der Columbiahalle von der Wahlparty der Berliner SPD. Der SPD-Spitzenkandidat und Regierende Bürgermeister Michael Müller dankt den Gästen in der Halle: "Ihr habt alle mitgekämpft. Wir haben unser Ziel erreicht, wir sind stärkste politische Kraft geworden und haben einen Regierungsauftrag." Die SPD liege "5,6,7 Prozent vor den politischen Mitbewerbern". Die SPD habe ein Ergebnis erzielt, "mit dem wir auch weiter den Regierenden Bürgermeister stellen werden".

Bildquelle: rbb/Screenshot

 

18.20 Uhr: Eine Viertelstunde nach Schließung der Wahllokale liegen die ersten Hochrechnungen vor.

Partei Wahl 2011 1.HR ARD, 18.11 Uhr 1. HR ZDF, 18.15 Uhr
SPD 28,3 23,1 % - 37 Sitze 23,1 %
CDU 23,3 18,1 - 29 Sitze 18,0 %
Grüne 17,6 16,6 - 27 Sitze 16,4 %
Linke 11,7 16,4 - 26 Sitze 15,7 %
Piraten 8,9   1,7 %
FDP 1,8 6,5 - 11 Sitze 6,4 %
AfD - 11,7 - 19 Sitze 12,2 %
sonstige 8,3 5,9 6,5 %

 

Manuela Schwesig bewertet das Ergebnis als klaren Regierungsauftrag für Michael Müller und die SPD.

 

18:00 Uhr: Die ersten Prognosen liegen vor:

Partei Wahl 2011 Prognose ARD Prognose ZDF
SPD 28,3 23 23
CDU 23,3 18 18
Grüne 17,6 16,5 16,5
Linke 11,7 16,5 15,5
Piraten 8,9 2,0 1,5
FDP 1,8 6,5 6,5
AfD - 11,5 12,5
sonstige 8,3 6,0 6,5

 

 
Columbiahalle
 

16.30 Uhr: Die SPD-Wahlparty findet in der Columbiahalle statt.
Die Wahlbeteiligung um 16.00 Uhr lag bei 53,1 % und damit 7,1 Prozentpunkte höher als 2011.
 

 
wahllokal
 

14:00 Uhr. Seit 8 Uhr haben die 1779 Wahllokale in Berlin geöffnet. Die Wahlbeteiligung lag um 12 Uhr um 6 Prozent höher als 2011.

Bis zum Mittag hatten 25,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Die höchste Wahlbeteiligung zur Mittagszeit wird aus Steglitz-Zehlendorf gemeldet (27,4 Prozent), die niedrigste aus Mitte mit 22,2 Prozent.