Koalitionsverhandlungen: Mehr preiswerte Wohnungen

R2G-Koalitionsverhandlungen

Koalitionsverhandlungen: Mehr preiswerte Wohnungen

Wohnen (Genossenschaft)
 

Mehr Neubau, mehr Sozialwohnungen und geringere Mietsteigerungen bei den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften: SPD,  Linke und Grüne haben sich auf ein Bündel an Maßnahmen geeinigt, das Berlins Mieterinnen und Mietern zugutekommen soll.  Für die soziale Wohnraumversorgung, so Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel, werde man „Geld in die Hand nehmen“.

So wurde in den Koalitionsgesprächen verabredet, den Bestand landeseigener Wohnungen bis 2025 auf 400.000 zu erhöhen. In den kommenden fünf Jahren sollen jährlich 6000 neue Wohnungen gebaut werden, aber auch Zukäufe sollen den Bestand erhöhen. Die Hälfte der landeseigenen Neubauwohnungen soll Berlinerinnen und Berlinern mit einem Wohnberechtigungsschein zur Verfügung stehen. Für die Mieterinnen und Mieter der landeseigenen Gesellschaften sollen Mieterhöhungen für vier Jahre auf jährlich zwei Prozent begrenzt werden.

Auch Wohnungsbaugenossenschaften wollen SPD, Linke und Grüne unterstützen. Um den  Wohnungsmarkt weiter zu entlasten, sollen sie künftig auf landeseigenen Grundstücken günstige Wohnungen bauen können. 

Erleichterung für die Mieterinnen und Mieter von Sozialwohnungen: Im kommenden Frühjahr soll auf eine Erhöhung der Mieten verzichtet werden. Für 2018 wollen die künftigen Koalitionspartner ein Gesetz zu einer umfassenden Reform vorbereiten, um die Mieten zu senken und abhängig vom Einkommen der Mieterinnen und Mieter zu staffeln.