Michael Müller: Auftakt der Füreinander-Tour

Michael Müller: Auftakt der Füreinander-Tour

Michael Müller: Füreinander-Tour in Mitte
 

Start der "Füreinander-Tour" mit Michael Müller in Mitte: Gut anderthalb Stunden beantwortete der Regierende Bürgermeister die Fragen der mehr als 120 Bürgerinnen und Bürger, die in die Galerie des Hauses am Lützowplatz gekommen waren. Eine breite Palette von Themen kam zur Sprache, angefangen von Bauprojekten im Bezirk über soziale Fragen, den Wohnungsbau, die Mieten und die Entwicklung der Renten bis hin zur Integration von Geflüchteten. Es gab keine  trennende Bühne und kein Podest, dafür einen ganz direkten und offenen Dialog miteinander. 

Begonnen hatte Michael Müller die Runde mit einem Plädoyer für mehr Zusammenhalt in der Gesellschaft. "Füreinander" sei bewusst zum  Motto der Tour geworden, sagte Müller. Das Engagement füreinander sei entscheidend für die Zukunft der Stadt. Die Stadt wächst weiter, in einigen Jahren könnte die Einwohnerzahl die Vier-Millionenmarke erreichen, so Michael Müller. Jedes Jahr müssen 12.000 bis 15.000 neue Wohnungen gebaut werden. Im vergangenen Jahr zogen 50.000 Menschen neu in die Stadt, es entstanden aber gleichzeitig auch 50.000 neue Arbeitsplätze. 

 
Füreinander-Tor: Dr. Heinrich-Wilhelm Wörmann, Vorsitzender des Förderkreises haus am Lützowplatz, begrüßte Michael Müller und Jan Stöß. Foto: Marco Urban

Füreinander-Tor: Dr. Heinrich-Wilhelm Wörmann, Vorsitzender des Förderkreises Haus am Lützowplatz, begrüßte Michael Müller und Jan Stöß. Der Verein war auf Initiative Willy Brandts entstanden. Foto: Marco Urban

 
 
Füreinander-Tour in MItte. Foto: Marco Urban

Füreinander-Tour in Mitte. Foto: Marco Urban

 

Viele der FragestellerInnen engagieren sich in Vereinen und Initiativen im Bezirk. Sie schilderten Michael Müller ihre Sorgen und Wünsche, etwa, dass Verkehrskonzepte nicht an der Bezirksgrenze Halt machen dürfen oder dass Modernisierungen Wohnraum nicht zu stark verteuern dürfen. Michael Müller zählte die ganze Palette von Maßnahmen auf, die der Berliner Senat bereits einsetzt, um die Mietenentwicklung zu dämpfen, die meisten Instrumente sind von der SPD durchgesetzt worden. Er machte aber auch deutlich, dass Neubau dringend notwendig sei. Wenn es zu keiner Zersiedelung kommen soll, müsse in der Innenstadt behutsam verdichtet werden.  

An das Ende der Fragerunde stellte Michael Müller einen Appell: „Wir befinden uns in einer wichtigen Phase, wo man sich entscheiden muss, was passiert, in welcher Gesellschaft wir leben wollen.“ Es gehe, so Müller, um die Frage, ob wir künftig in einer offenen Gesellschaft leben oder in einer ausgrenzenden. Hier sei jede und jeder einzelne gefordert, sich zu engagieren und zur Wahl zugehen.

Viele setzten die Gespräche zum Schluss in kleiner Runde fort. Gefragt waren da auch die Abgeordneten und Bezirkspolitiker aus Mitte, die nahezu vollständig vertreten waren, ebenso wie die Kandidatinnen und Kandidaten für die Abgeordnetenhauswahl.

 
Michael Müller, Füreinander-Tour in Mtte. Foto: Marco Urban

Michael Müller, Füreinander-Tour in Mtte. Foto: Marco Urban

 
 
Füreinander-Tour: Michael Müller, Ralf Wieland.

Ralf Wieland bei der Füreinander-Tour von Michael Müller. Foto: Horb

 
 
Füreinander-Tour