Aufruf zum Equal Pay Day

Recht auf Mehr! Aufruf zum Equal Pay Day am 18. März 2016

ASF beim Equal Pay Day 2014
 

Am Freitag, dem 18. März 2016, wird im ganzen Land darauf aufmerksam gemacht, dass Frauen immer noch 22 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Berlins SPD-Landesvorsitzender Jan Stöß nimmt an der großen Equal-Pay-Day-Kundgebung am Brandenburger Tor, die ab 12.00 Uhr beginnt, teil. „Die SPD ist die politische Kraft, die auf allen Ebenen dafür kämpft, dass diese Lohnlücke geschlossen wird", erklärte Stöß. "Das Entgeltgleichheitsgesetz ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin. In diesem Jahr stehen die Care-Berufe im Mittelpunkt. Ein wichtiger Schwerpunkt, denn immer noch werden Pflege, Gesundheit, Erziehung und Bildung schlechter bezahlt als z.B. die MINT-Berufe. Hier wird eine falsche und anachronistische Wertigkeit von Berufen erzeugt, die die Realität in unserem Land schon lange nicht mehr abbildet. Frauen verdienen die gleich Bezahlung, den gleichen Respekt und die gleichen Chancen wie Männer!“

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) ruft zur Teilnahme an der Kundgebung zum Equal Pay Day am 18. März 2016 auf, die gemeinsam vom Deutschen Gewerkschaftsbund, dem Deutschen Frauenrat und dem Sozialverband Deutschland getragen wird. Sie findet am 18. März  von 12.00 bis 13.00 Uhr am Brandenburger Tor statt.

Noch immer erwirtschaften Frauen durchschnittlich 22 Prozent weniger Lohn und Gehalt als Männer – für gleiche oder gleichwertige Arbeit. Das ist die Realität für erwerbstätige Frauen in Deutschland. Damit ist die Entgeltlücke hierzulande nahezu konstant und größer als in den meisten EU-Ländern. Auch wenn Frauen genauso viel und genauso gut arbeiten wie ihre männlichen Kollegen, ihr durchschnittliches Entgelt ist deutlich geringer. Das muss sich ändern!

Es reden:
Elke Hannack, stellvertretende Vorsitzende des DGB
Edda Schliepack, Mitglied im Präsidium des SoVD
Hannelore Buls, Vorsitzende des Deutschen Frauenrates
Elke Ferner, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend
Vertreter/innen der im Bundestag vertretenen Parteien