Air-Berlin-Arbeitsplätze erhalten

Wirtschaft

Air-Berlin-Arbeitsplätze erhalten

Jan Stöß und Ole Kreins bei den Air-Berlin-Betriebsräten

© Ralf Höschele

Jan Stöß und Ole Kreins bei den Air-Berlin-Betriebsräten

 

Die Berliner SPD unterstützt die Beschäftigten von Air Berlin beim Kampf um ihre Arbeitsplätze. Das sicherten der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß und der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Ole Kreins zu. Stöß und Kreins hatten zuvor auf Einladung des Vorsitzenden der Personalvertretung Hans Albrecht an der Personalvertreterversammlung von Cockpit Air Berlin am 7. Januar 2016 teilgenommen.

"Es wäre fatal, wenn der Bundesverkehrsminister zur Stärkung des Lufthansa-Drehkreuzes in seinem Heimatland Bayern die Existenz von Air Berlin gefährden würde", erklärte Jan Stöß. "Berlin und Deutschland brauchen Air Berlin als große Fluggesellschaft, damit Fluggäste auch zukünftig eine Wahlmöglichkeit haben. Und auch die Metropole Berlin braucht die Airline, die die Stadt in ihrem Namen trägt. Die Einbindung der deutschen Hauptstadt Berlin in das internationale Luftverkehrsnetz würde sich ohne Air Berlin deutlich verschlechtern.“

Der Verkehrspolitiker Ole Kreins wies darauf hin, dass Air Berlin ist die zweitgrößte deutsche Airline und ein Aushängeschild für unsere Stadt sei. "Sie beschäftigt hier nicht nur tausende von Menschen, sondern ist für eine zukünftige Drehkreuzfunktion Berlins von erheblicher Bedeutung. Umgekehrt sind Codeshare-Flüge für Etihad Voraussetzung für das Engagement bei Air Berlin und in Berlin allgemein. Für unsere Stadt geht es hier um viel. Von einem Bundesverkehrsminister, der das Interesse des ganzen Landes im Blick haben muss, erwarte ich, dass er diese Arbeitsplätze nicht gefährdet.“

 

Weitere Informationen

Der SPD-Landesparteitag forderte am 14. November 2015 den Bundesverkehrsminister auf, die Codeshare-Flüge von Air Berlin zu genehmigen. Weitere Informationen zur Resolution finden Sie hier.