Michael Müller: "Berlin als Stadt der guten Arbeit"

Michael Müller: "Berlin als Stadt der guten Arbeit"

Michael Müller. Foto: Senatskanzlei

Michael Müller. Foto: Senatskanzlei

 

Berlin soll wieder als Stadt der guten Arbeit verstanden werden, das langfristige Ziel laute Vollbeschäftigung. Das stellt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller in  einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe der Abonnementszeitung BERLINER STIMME fest.

"Gute Arbeit für alle kann es nur in einer Stadt geben, der es wirtschaftlich gut geht und die wächst", schreibt Müller. "Unsere konsequente Politik der letzten Jahre hat dazu geführt, dass sich Berlin auch als Wirtschaftsstandort wieder sehen lassen kann:  Wir hatten 2015 das stärkste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer und lagen über dem Bundesdurchschnitt. Allein 2015 sind wie in den Vorjahren auch rund 40.000 neue sozialversicherungspflichtige Jobs entstanden, seit 2005 sind es nun 300.000. Die Jugendarbeitslosigkeit (15-25 Jahre) ist im gleichen Zeitraum um 57% gesunken. Aktuell können wir mit etwas über 10% die niedrigste Arbeitslosigkeit seit 1991 vermelden, 2016 könnte die Arbeitslosenquote unter 10 Prozent sinken.  2015 hatten wir einen neuen Tourismusrekord mit mehr als 30 Mio. Übernachtungen. Im Ranking des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts der wirtschaftlich wichtigsten Städte Deutschlands ist Berlin in 7 Jahren um 22 Plätze auf den zweiten Platz geklettert - und liegt nur noch hinter München. Die Zahl der Empfänger von staatlicher Grundsicherung geht kontinuierlich zurück. Die Einkommen der Berliner Haushalte sind um 18 Prozent gestiegen - dabei bleibt klar, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, um auch bei den Einkommen an Städte wie München oder Hamburg aufzuschließen. Aber die Tendenz stimmt optimistisch. Dieser wirtschaftliche Erfolg ist die Voraussetzung für weitere Investitionen - und damit für die Gestaltung der wachsenden und solidarischen Stadt."

Nur eine starke Berliner SPD gewährleiste, dass der wirtschaftliche Aufschwung und die daraus resultierenden Steuermehreinnahmen für neue investive Spielräume genutzt werden,  um das Leben aller Menschen in Berlin jeden Tag ein bisschen besser zu machen, so Michael Müller in seinem Beitrag.  "Ohne den Aufschwung und die sprudelnden Steuereinnahmen hätten wir kaum unser SIWA-Programm mit einer halben Milliarde Euro zusätzlicher Investitionen in die Infrastruktur unserer Stadt auflegen können."