Jan Stöß: "AfD passt nicht zu Berlin"

Jan Stöß: „AfD passt nicht zu Berlin“

 

Der Landesvorsitzende der SPD Berlin, Jan Stöß hat  in einem Interview mit dem rbb-Inforadio vor einem möglichen Einzug der AfD ins Berliner Landesparlament gewarnt. "Wir stehen in Berlin dafür, dass wir eine moderne und weltoffene Metropole sein wollen", sagte Stöß.  Auf diesen Weg seien die Berlinerinnen und Berliner stolz und sie wollten ihn in der übergroßen Mehrheit weiter gehen. "Eine Partei, die darüber phantasiert, dass man Menschen an der Grenze erschießen muss, die passt nicht zu Berlin", so Stöß. Die Berliner SPD werde dafür kämpfen, dass diese Partei nicht ins Berliner Abgeordnetenhaus komme.

Stöß nahm auch zur Flüchtlingspolitik Stellung. "Die Berliner SPD-Mitglieder", so Stöß, wollen Menschen helfen, die vor Krieg und Vertreibung zu uns kommen, die alles verloren haben. Das steht nach wie vor im Mittelpunkt." Deshalb, so Stöß, rufen die SPD-Mitglieder auch nicht jeden Tag nach Gesetzesverschärfungen, es gehe ihnen vielmehr darum, wie Integration zu organisieren sei.

Der SPD-Vorsitzende wies den Vorwurf des CDU-Generalsekretärs zurück, es gäbe derzeit zuviel Auseinandersetzung in der Berliner Regierungskoalition. Er sei froh, dass der Regierende Bürgermeister und die SPD-Senatsmannschaft eingegriffen haben, als  eine ganze Menge Dinge nicht so gut funktioniert hätten. "Die Wahl ist in sechs Monaten, der Wahlkampf ist im Spätsommer, bis dahin ist noch eine ganze Menge zu tun." Jetzt gehe es darum zu arbeiten, die Mieten zu stabilisieren, für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen, Schulen und Kitas zu sanieren, in die Infrastruktur zu investieren und für die Sicherheit zu sorgen, so Stöß.

Das Interview beim Inforadio