Bunt und vielfältig: das SPD-Familienfest

Bunt und vielfältig. das Familien-Sommerfest

Übergabe der Parteibücher
 

Dass Axel Pape an diesem Samstagnachmittag auf einer Bühne hinter dem Berliner Dom stehen wird, um von Michael Müller sein SPD-Parteibuch überreicht zu bekommen, hätte sich der Schauspieler bis vor kurzem selbst nicht vorstellen können. Doch genau wie sein Kollege, Ex-Bond-Bösewicht Clemens Schick, wollte Pape ein Zeichen setzen – für Toleranz und Weltoffenheit und gegen Ausgrenzung und populistische Stimmungsmache. „Unsere Freiheit wird bedroht – von Rechtspopulisten und radikalen Islamisten. Wir müssen wegkommen vom ‚Die machen alles falsch‘ und Partei ergreifen“, sagte der 44-jährige Schick. Und Axel Pape ergänzte: „Sich von Rechtspopulisten die Welt erklären zu lassen, das ist so, als würde man bei einem Beinbruch zum Frisör gehen." Die beiden Schauspieler nutzten das Familien-Sommerfest der Berliner SPD für ihr öffentliches Bekenntnis zur offenen Gesellschaft und zur Sozialdemokratie.

 
Tortenanschnitt
 

Der Regierende Bürgermeister und SPD-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl, Michael Müller, beglückwünschte die Neu-Genossen („Wir können uns von nun an duzen“) und unterstrich in seiner Rede, dass es in diesen Tagen darauf ankomme, Berlin als Stadt der Freiheit zu verteidigen. 

 

 
 

Dank strahlendem Sonnenschein versammelten sich bereits vor dem offiziellen Beginn des Sommerfestes zahlreiche Besucherinnen und Besucher, um bei Bier, Kaffee oder Bratwurst mit den  SPD-Kandidatinnen und Kandidaten ins Gespräch zu kommen oder „um einfach mal auf einen Kuli, Flyer oder Flaschenöffner vorbeizuschauen.“

 
Blick auf das Fest
 

Blick auf das Fest.

 
Müller-Team
 

Michael Müller und sein Unterstützerteam.

 
Astrid Hollmann

Astrid Hollmann

 

Der Veranstaltungsort lag zwischen den Wahlkreisen von Jan Stöß und Astrid Hollmann.

 
Talkrunde mit Astrid Hollmann, Jan Stöß, Christian Hanke
 

Beide sagten in ihrer Talkrunde, dass die historische Mitte nicht nur eine Kulisse für die Kunst- und Filmwelt sei, sondern auch ein Ort, an dem Menschen wohnen. Diese Wohnqualität gilt es zu erhalten gegen die zunehmende Zweckentfremdung. Die vielen kleinen Gäste machten es sich derweil auf den SPD-Würfeln vor der Kinderbühne bequem. Für sie gab es erst eine Safari-Reise mit exotischen Tieren, bevor eine Clowndame selbige Tiere mit Luftballons formte. Etwas zum Staunen und Lachen gab es für die Kleinsten auch auf der Hauptbühne. Der Berliner Zauberkünstler und Bauchredner Markus Stocker ließ zum Beispiel die Geldmünze einer Zuschauerin in einer Cola-Flasche verschwinden und 5-Euro-Scheine kurzerhand zu 50ern werden. Seine Bauchredner-Puppe heißt „Herr Müller“. Von Beruf ist er allerdings Rentner und nicht Regierender Bürgermeister. Im Gespräch mit dem Bausenator und stellv. Parteivorsitzenden Andreas Geisel entlockte Moderatorin Diane Hielscher die Anekdote, dass Geisel als Kind in der Spree gern badete, seine Mutter jedoch stets mahnte: „Aber hinterher duschen“. Geisel unterstützt die Idee eines Flussbades in Berlin, erklärte jedoch, dass es sich dafür erst die Fließgeschwindigkeit der Spree erhöhen müsste. Das Flussbad ist also ein Projekt, dass noch ein wenig auf sich warten lässt. Vielleicht können die Kinder des Familienfestes im Erwachsenenalter in der Spree baden, mit oder ohne Dusche danach.

 
Blick auf das Fest
 

Gut besucht: das Familienfest.

 
Plakatmodell
 

Zwei, die auf den Wahlplakaten der SPD zu sehen sind.

 
Cansel Kiziltepe
 

Sprechstunde der Bundestagsabgeordneten: Cansel Kiziltepe.

 
die Tempelhof-Schöneberger Kandidatinnen und Kandidatenp
 

Die Tempelhof-Schöneberger Kandidatinnen und Kandidaten am Stand.

 
AG 60plus
 

Am Stand der AG 60plus.

 
Jazz mit Bar Weaver
 

Jazz mit Bar Weaver.

 

mehr Bilder auf der Facebook-Seite der SPD Berlin.

Fotos: Ulrich Horb