Füreinander: Michael Müller in Pankow

Füreinander: Michael Müller in Pankow

Michael Müller: Füreinander-Tour in Pankow
 

Nächtlicher Lärmschutz an der Stettiner Bahn, ein schnellerer Straßenbau in Buch, neue Wohnungsbauprojekte - bei der Füreinander-Tour von Michael Müller in Pankow kamen vor allem kommunale Themen zur Sprache. Viele Vertreterinnen und Vertreter von Bürgerinitiativen nutzten die Gelegenheit, unkompliziert mit dem Regierenden Bürgermeister ins Gespräch zu kommen.

 

 
Michael Müller: Füreinander-Tour in Pankow
 

Berlin verändert sich. Schon in seiner kurzen Einführung hatte Michael Müller auf das Wachstum der Stadt hingewiesen. "Wir gehen in Richtung der Vier-Millionen-Stadt", so Müller. Das könne man auch "nicht wegbeschließen". Und das sei allemal besser, als wenn jedes Jahr 40.000 Menschen wegziehen würden. Die Stadt brauche dringend Wohnungsbau, vor allem bezahlbaren. Da, wo es entsprechende Grundstücke gebe, müsse im Einzelfall miteinander verhandelt werden, was verkraftbar ist, ohne auf Spielplätze und Grünanlagen verzichten zu müssen. Michael Müller warb dafür, das Gespräch zu suchen und Kompromisse einzugehen.

 
Michael Müller: Füreinander-Tour in Pankow
 

Michael Müllers Motto "Füreinander" fand bei der Veranstaltung im Kino Toni in Weißensee viel Beifall. Der Regierende Bürgermeister sprach sich für eine solidarische und aktive Bürgergesellschaft aus. Sein Appell: Stellung beziehen, sich engagieren. Das sei in dieser Zeit notwendiger denn je. "Wir dürfen nicht einfach nur zugucken. Es geht um die Entscheidung: Sind wir eine weltoffene und tolerante Stadt oder eine abgrenzende und abschottende?" Hier müsse sich jeder einbringen.