Eva Högl: Richtige Entscheidung zum Einheitsdenkmal

Eva Högl: Richtige Entscheidung zum Einheitsdenkmal

Eva Högl hf
 

Als "vernünftige Entscheidung, die wir sehr begrüßen" hat die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Högl den Beschluss des Haushaltsauschusses des Deutschen Bundestages bezeichnet, das geplante Berliner Freiheits- und Einheitsdenkmal nicht zu bauen.  "Es ist gut, dass das Projekt jetzt gestoppt wurde", so Eva Högl, die den Wahlkreis Mitte im Bundestag vertritt. "Es wurde höchste Zeit. Im Zuge der Instandsetzung des Sockels vor der Westseite des Humboldtforums, auf dem die sogenannte Einheitswippe entstehen sollte, traten immer mehr Unwägbarkeiten in Erscheinung, die das Kostenrisiko ins Unkalkulierbare steigen ließen. Zuletzt war noch nicht einmal mehr klar, ob die zunächst für das Leipziger Einheitsdenkmal veranschlagten 5 Millionen Euro, die zusätzlich zu den bereits vorgesehenen zehn Millionen Euro auf das Berliner Bauvorhaben übertragen werden sollten, zur Realisierung ausreichen würden. Das ist nicht mit solider Haushaltsführung vereinbar."
Als Bundestagsabgeordnete von Berlin-Mitte freue sie sich, dass mit der Entscheidung auch klar sei, dass der wunderbare Ort frei bleiben und ein attraktiver Ort zum Verweilen für die künftigen Besucherinnen und Besucher des Humboldtforums sein werde. "Die Entscheidung, ob ein Freiheits- und Einheitsdenkmal an anderer Stelle errichtet werden kann, ist damit nicht gefallen, denn der Stopp bezieht sich auf das konkrete Projekt. Das Anliegen, das Verdienst der Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR in ihrem Einsatz für die Einheit zu würdigen, ist weiterhin erfüllbar. Das sollte dann aber auch auf fundierter finanzieller und baulicher Grundlage erfolgen.“