Start-ups im Dialog mit der Berliner SPD

Start-Ups im Dialog mit der Berliner SPD

Forum Netzpolitik, Jan Stöß
 

Passen die Förderprogramme für die Berliner Start-up-Szene? Kann das Klima für die jungen Unternehmen verbessert werden? Wie sehen die Arbeitsbedingungen aus? Fragen, die am 8. Oktober beim Start-up-Dialog mit der Berliner SPD diskutiert werden konnten. Zum Gespräch standen der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß, Landeskassiererin Ulrike Sommer, Staatssekretär Steffen Krach und die Abgeordneten Clara West, Sven Kohlmeier und Frank Jahnke zur Verfügung. Sie nahmen zahlreiche Anregungen mit, die auch für den Wahlprogrammprozess der Berliner SPD interessant sind.

Klare Botschaft der Beschäftigten von Start-ups: Es bedarf keiner Aufhebung von gesetzlichen Arbeitszeit- und Arbeitsschutzregeln. Vor allem in kleineren Unternehmen werde mit viel Engagement und Selbstausbeutung gearbeitet, hier bestehe der Lohn häufig auch in der Anerkennung und der übertragenen Verantwortung. Erreichen die Unternehmen eine bestimmte Größe, werde allerdings auch eine angemessene Bezahlung und die Einhaltung von Arbeitszeit- und Urlaubsregelungen erwartet.

Berlin hat gute Bedingungen für Start-ups, auch die Förderbank IBB wird als Unterstützung empfunden. Allerdings gebe es auch Unternehmen, die mehr als einen Kleinkredit brauchen, um durchstarten zu können. Von einigen Unternehmen wird auch die Suche nach geeigneten Räumen als schwierig empfunden. In der Netzpolitik erwarten die Unternehmen den Ausbau mit schnellen Glasfaserleitungen und ein weithin funktionierendes kostenfreies WLAN-Netz in der Stadt. Dies sehen sie als eine Grundvoraussetzung für die weitere Entwicklung.

Foto: Horb