Späti-Tour: Verkaufsverbot am Sonntag lockern?

Späti-Tour: Verkaufsverbot am Sonntag lockern?

Späti-Tour mit Jan Stöß
 

Sollen „Spätis“ in Berlin auch am Sonntag ihr gesamtes Sortiment anbieten können? Dieser Frage, einer von zwölf, die auch im Rahmen der SPD-Mitgliederbefragung gestellt wurden, gingen der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß, die stellvertretende dbb-Bundesvorsitzende Astrid Hollmann und der SPD-Abgeordnete und Jugendpolitiker Björn Eggert jetzt bei einer „Späti“-Tour entlang der Torstraße nach.

Spätis sind für viele Teil der Berliner Kiezkultur. Bisher gilt auch für sie das Sonntagsverkaufsverbot, das heißt, sie dürfen nur ein eingeschränktes Warenangebot - Blumen, Zeitungen, Brot und Milch - präsentieren. Öffnungszeiten, Warenangebot und Jugendschutz - das waren Themen, die Jan Stöß, Astrid Hollmann, die sich um die SPD-Kandidatur für das Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 1 in Mitte bewirbt und Björn Eggert ansprachen  Für die Späti-Betreiber war dabei  klar: "Spätis gehören doch zu Berlin, so wie das Brandenburger Tor."  "Für uns als inhabergeführte Geschäfte wird es sehr schwer, wenn wir sonntags schließen müssen“, stellte einer der Ladenbesitzer fest. Um sich gegen die großen Supermärkte zu behaupten, so das Argument der Späti-Betreiber, müssten sie die "Marktlücke" am Sonntag mit ihrem ganzen Sortiment nutzen können.