Eva Högl: Mehr Schutz vor Einbrüchen

Eva Högl: Mehr Schutz vor Einbrüchen

Eva Högl hf
 

Private Einbruchsicherungsmaßnahmen werden künftig finanziell vom Staat bezuschusst. Darauf weist die Berliner Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Eva Högl hin. Insgesamt werden 30 Mio. Euro für ein neues Förderprogramm „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ zur Verfügung gestellt. Anspruchberechtigt sind auch Mieterinnen und Mieter. Wer mindestens 500 Euro zum Schutz seines Wohnraums in die Hand nimmt, kann einen Zuschuss in Höhe eines Fünftels für Materialkosten, höchstens jedoch 1.500 Euro erhalten.
„Wir wollen", so Eva Högl, "der steigenden Anzahl an Wohnungseinbrüchen einen Riegel vorschieben und das möglichst schnell: Im vergangenen Jahr verzeichnete die Polizeiliche Kriminalstatistik mit ca. 152.000 registrierten Fällen einen Anstieg um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei entstand ein Gesamtschaden von rund 422 Mio. Euro. Neben dem Sachschaden haben die Betroffenen häufig auch mit psychischen Belastungen zu kämpfen."
Genau hier setzt das geplante Programm an: Damit sich die Bürgerinnen und Bürger in ihrem Zuhause sicher fühlen können, werden künftig über das SPD-geführte Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit staatliche Fördermittel für private Wohnungssicherungsmaßnahmen bewilligt. "Die Zuschüsse für Investitionen in einbruchsichere Türen, Schlösser oder Fenster können zusätzlich zu der steuerlichen Absetzbarkeit der Handwerkerleistungen in Anspruch genommen werden", so die SPD-Bundestagsabgeordnete. .
Expertinnen und Experten zufolge sind präventive Sicherungsmaßnahmen ein wichtiger Schritt, um Einbrüche zu verhindern: 2014 scheiterten rund 40 Prozent der Wohnungseinbrüche wegen geeigneter Sicherheitstechnik. Eva Högl: "Die SPD-Fraktion hat sich dafür stark gemacht, dass die Fördermittel auch von Mieterinnen und Mietern beansprucht werden können und eine Förderung bereits bei relativ geringen Investitionssummen möglich ist. Sobald die Details des Förderprogramms beschlossen sind, können die Gelder fließen.“