Michael Müller: Gratulation an Hamburg

Gratulation an Hamburg

„Auch wenn die abschließende Entscheidung erst Ende dieser Woche getroffen wird, möchte ich heute schon Hamburg für den spannenden, fairen und sportlichen innerdeutschen Wettbewerb danken", erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller nach der Entscheidung des DOSB-Präsidiums, Hamburg als deutsche Bewerberstadt für die Olympischen Spiele zu benennen. Müller: "Mir ist wichtig: Der olympische Gedanke, die Jugend der Welt zu fairen Wettkämpfen abseits von Herkunft, Religion und Kultur einzuladen, ist eine zutiefst demokratische Idee. Deswegen sollte dieses Festival des Sports auch in Zukunft in demokratischen Staaten und im besten Fall in Deutschland stattfinden."

Landeschef Jan Stöß sagte: „Die Mehrheit und die Mitte der Stadtgesellschaft waren in Berlin für Olympia und allen voran die Berliner SPD. Der DOSB hat leider die Chance verpasst, mit der internationalen Anziehungskraft Berlins zu punkten. Berlin hatte auch das bessere Konzept. Wir hoffen jetzt, dass der deutsche Sport 2024 die Spiele bekommt. Wir werden Hamburg so unterstützen, als wäre es unsere eigene Bewerbung. Und ich bin sicher: 2024 werden dann viele Berliner nach Hamburg fahren, um sich dort die Olympia-Wettbewerbe anzusehen. Und viele internationale Gäste werden hierher kommen, um die deutsche Hauptstadt kennenzulernen. Vielleicht ist Olympia jetzt sogar eine Chance, dass die beiden Metropolen enger zusammenrücken.“

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh und der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses, Dennis Buchner, gratulierten den Kolleginnen und Kollegen in Hamburg und teilten mit: „In den vergangenen zwei Jahren hat Berlin mehr als vierzig internationale Wettbewerbe ausgerichtet. Unseren Ruf als Sportmetropole werden wir weiter schärfen", erklärten Saleh und Buchner.

Im Interview mit der Berliner Zeitung nimmt der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß Stellung zur Entscheidung