Gedenken an die Märzrevolution 1848

16. bis 18. März

ABI mit Aktionswoche zur Märzrevolution von 1848

Zur Erinnerung an die März-Revolution von 1848 starten das August Bebel Institut (ABI), das Grips-Theater und der Paul-Singer-Verein eine gemeinsame Aktionswoche: „Revolution! 1848 - Zurück in die Zukunft“. Vom 16. bis 22. März sind Stadterkundungen, Workshops und Veranstaltungen geplant.
Die Aktion 18. März veranstaltet am Mittwoch, den 18. März um 15 Uhr eine Gedenkstunde auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor mit Grußworten von Prof. Dr. Etienne Francois / Frankreich-Zentrum, Dr. Gregor Gysi / MdB, Kordula Schulz-Asche / MdB, Dr. Andreas Köhler / Paul Singer Verein und Frank Henkel / Innensenator (angefragt).

Veranstaltungen von ABI, Grips-Theater und Paiul-Singer-Verein:
Im Jugendworkshop am 16. März (9.30–16 Uhr) geht es um die Frage: Wofür würdest Du auf die Straße gehen? Dabei geht es um Beteiligung als  Machtfrage einst und jetzt.

Eine Filmvorführung mit anschließendem Gespräch findet am  17. März, von 18–21 Uhr im Kino Moviemento statt. „Everyday Rebellion“ von Arman T. Riahi und Arash T. Riahi zeigt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Protestbewegungen in den arabischen Ländern, der Ukraine oder von Occupy.
Moviemento Kino, Kottbusser Damm 22, Eintritt 5 €, Tickets: Tel. 030 - 692 47 85 oder www.moviemento.de

Gedenkveranstaltung. Auf dem Friedhof der Märzgefallenen in Friedrichshain findet am 18. März  von 15 bis 18 Uhr eine Veranstaltung zum 167. Jahrestag der  Märzrevolution statt. Viele der Berliner*innen, die am 18. März 1848 für ein besseres Leben auf die Straße gingen, waren junge Menschen. Oft Lehrlinge, Handwerker, auch einige Frauen, die den Mut hatten und ihr Leben riskierten. 255 Opfer der Revolution sind auf dem Friedhof der Märzgefallenen im Volkspark Friedrichshain begraben. Von 15 bis 17 Uhr finden Führungen statt, um 17 Uhr beginnt die Gedenkveranstaltung mit Abgeordnetenhauspräsident Ralf Wieland, Friedhof der Märzgefallenen, Ernst-Zinna-Weg / Landsberger Allee 10249 Berlin, www.friedhof-der-maerzgefallenen.de

Kunst und Protest. Ausgehend von der „Geburtsstunde der Demokratie“ in Europa 1848 geht der Blick bei der Veranstaltung „kulturhappen: Alexanderplatz 1989 feat. Taksim Gezi-Park 2013“ auf die Beispiele „Alexanderplatz 1989“und „Taksim Gezi-Park 2013“. Es berichten AkteurInnen.
GRIPS-Podewil, Klosterstr. 68, 10179 Berlin, U2 Klosterstrasse. Freier Eintritt, Spenden erwünscht.

Linie 1848. Mit einem historischen Doppeldeckerbus der BVG geht es am Sonnabend, dem 21. März, zu Revolutionsstandorten in Berlin.
Treffpunkt: 11 Uhr Vorplatz am Haus der Kulturen der Welt, John-Foster-Dulles-Allee 10, Beitrag: 5 €, Anmeldung bis 13. März anmeldung@paulsinger.de oder unter 030/21472723

Stadtrundgang. Die preußische Hauptstadt Berlin wurde 1848 zu einem dramatischen Schauplatz der Revolutionsbewegung.  Auf den Spuren des alten Berlin werden die Orte aufgesucht, an denen die sozialen Spannungen und politischen Proteste zum Ausdruck kamen. Der Rundgang endet am Gorki-Theater, in dem damals die Preußische Nationalversammlung tagte.
So 22. März, 12–15 Uhr. 1848. Die Revolution in Berlins Mitte, Führung: Reinhard Wenzel (Politologe) Beitrag: 5 €.  Anmeldung  unter anmeldung@august-bebel-institut.de  

Mehr: http://revolution1848berlin.de/