Ausstellungseröffnung: Fotografien von Fritz und Klaus Eschen

11. März:

Fotografien von Fritz und Klaus Eschen in der Galerie im KSH

Am Mittwoch, dem 11. März wird in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus eine Ausstellung mit Fotografien von Fritz Eschen (1900 - 1964) und seinem Sohn Klaus (*1939) eröffnet.
Beide waren Flaneure, sie durchwanderten die sich alltäglich verändernde Stadt, in der sie zu Hause waren und die sie liebten. Mit ihrer Kamera wurden sie zu bewunderten Chronisten Berlins. Fritz Eschen begann in der Weimarer Republik als Pressefotograf. Seine Bildreportagen wurden berühmt. Als Jude durfte er ab 1938 nicht einmal mehr eine Kamera besitzen. Er wurde zur Zwangsarbeit eingesetzt. Viele Angehörige wurden ermordet. Nach der Befreiung Deutschlands 1945 griff er sofort wieder zur Kamera und beschrieb das Überleben im zerstörten Berlin. Die Fotografien von Klaus Eschen entstanden neben seinem beruflichen Engagement als Anwalt und Berliner Verfassungsrichter.

Vernissage Mittwoch, 11. März 2015, 19:30, Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstraße 163, bis 10. April 2015 Mi, Do, Fr, 16 - 18 Uhr.