Stöß kritisiert "engstirnige Entscheidung"

Stöß kritisiert "engstirnige Entscheidung"

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Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß  hat die Ablehnung des CDU-Vorsitzenden Frank Henkel, sich für eine Öffnung der Ehe für alle einzusetzen, als "engstirnige Entscheidung” kritisiert. Die SPD hatte die Einbringung eines Entschließungsantrags in den Bundesrat vorgeschlagen, um eine entsprechende Regelung auf Bundesebene durchzusetzen. Jan Stöß: „Die Berliner CDU zeigt einmal mehr, dass sie von einer liberalen Hauptstadtpartei Lichtjahre entfernt ist. Berlin ist weltoffen, tolerant und akzeptiert ganz selbstverständlich gleiche Rechte für gleiche Liebe. Das hat die Henkel-CDU noch immer nicht begriffen. Mit ihrem Nein im Senat zu der Initiative, die die Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Partnerschaften voranbringen soll, zeigt die CDU, dass sie von gestern ist. Das ist eine traurige und engstirnige Entscheidung des kleinen Koalitionspartners."

Die Berliner SPD begrüße und unterstütze ausdrücklich den Vorschlag des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller, hier als Haupt- und Weltstadt ein Zeichen für Gleichstellung und Akzeptanz zu setzen, erklärte Stöß. "Die Blockadehaltung der CDU hindert den Senat, den Antrag auf Öffnung der Ehe im Bundesrat einzubringen. Das ändert aber nichts daran: Die Berliner SPD unterstützt 100 % Gleichstellung und die Öffnung der Ehe.“