Berliner SPD ruft zum "No Al Quds Day" auf

11. Juli:

Berliner SPD ruft zum No Al Quds Tag auf

Die Berliner SPD ruft zur Teilnahme an der Demonstration gegen den antisemitischen Al Quds-Marsch am 11. Juli in Berlin auf. Der „Al Quds (Jerusalem-)Tag“, der 1979 vom iranischen Revolutionsführer Khomeini initiiert wurde, wird jedes Jahr von Anhängern der Hisbollah und anderen antisemitischen Gruppen zur Stimmungsmache gegen Israel genutzt. Ein breites Bündnis, darunter die Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Potsdam, der Bund der Verfolgten des Nazi-Regimes e.V. und der Berliner Landesverband des Lesben- und Schwulenverbands, will an diesem Tag seine Solidarität mit Israel und allen demokratischen Kräften im Nahen Osten zeigen und sich für Freiheitsrechte im Iran einsetzen. „Wir stellen uns gegen die Menschenrechtsverletzungen in der Islamischen Republik Iran und gegen jede Form von antisemitischer, islamistischer und homophober Propaganda“, so die Initiatoren.

1. Gegendemonstration (antifaschistisches Bündnis, Jusos Berlin ): Samstag, 11. Juli 2015,11:00 Uhr Auftaktkundgebung auf dem Breitscheidplatz und anschließend Abschlusskundgebung auf dem Adenauerplatz um 13:30 Uhr

2. Gegendemonstration (breites bürgerliches Bündnis, SPD Berlin): Samstag, 11. Juli 2015 Auftaktkundgebung um 13.30 Uhr auf dem Wittenbergplatz, die Abschlusskundgebung ist um 15.00 Uhr am Joachimsthaler Platz

Die Landesarbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt schließt sich dem Aufruf der Berliner SPD zur Teilnahme an der Demonstration gegen den antisemitischen Al Quds-Marsch am 11. Juli in Berlin an. 

Ein Lesehinweis zum Thema: http://juedischerundschau.de/das-strassenfest-des-judenhasses-135910119/