Stöß: „Heinz Buschkowsky hat Neukölln geprägt“

Stöß: „Heinz Buschkowsky hat Neukölln geprägt“

der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky
 

Neuköllns langjähriger Bezirksbürgermeister  Heinz Buschkowsky (66) hat den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) gebeten, ihn zum 1. April aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand zu versetzen. "Er war und bleibt ein Mann des klaren Wortes, manchmal hart und auch provozierend", so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß in seiner Würdigung. "Neukölln hat er geprägt, maßgeblich voran gebracht und mit zu dem gemacht, was es heute ist. Die Berliner SPD dankt Heinz Buschkowsky herzlich und wünscht ihm, dass er sich gesundheitlich stabilisiert und viel Freude am Ruhestand hat". Man könne mit Fug und Recht sagen: eine Neuköllner Ära endet mit dem Ausscheiden von Heinz Buschkowsky aus dem Amt des Bezirksbürgermeisters, erklärte Stöß.
Mit Dr. Franziska Giffey werde nun eine bemerkenswerte, kluge und profilierte Sozialdemokratin die Nachfolge antreten. "Als Neuköllner Schulstadträtin und SPD-Kreisvorsitzende hat sie die Politik des Bezirks ganz wesentlich gestaltet und nach außen repräsentiert", so Stöß. "Sie wird als Bezirksbürgermeisterin sehr schnell eigene, wahrnehmbare Spuren hinterlassen. Dass wir mit ihr eine exzellente dritte Bezirksbürgermeisterin in Berlin stellen werden, freut die Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sehr. Mit Angelika Schöttler in Tempelhof-Schöneberg, seit letzter Woche Birgit Monteiro in Lichtenberg und nun bald Dr. Franziska Giffey in Neukölln beweist die Berliner SPD: Starke Frauen machen in der SPD Politik für die Berlinerinnen und Berliner.“

SPD Neukölln: Respekt und Anerkennung für Heinz Buschkowsky

Respekt und Anerkennung hat die SPD Neukölln dem langjährigen Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky ausgesprochen. Die Neuköllner SPD-Kreisvorsitzende Dr. Franziska Giffey: "Dies ist eine Zäsur innerhalb der Neuköllner Sozialdemokratie. Heinz Buschkowsky hat in seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Kommunalpolitiker und vor allem als Bezirksbürgermeister seit 2001 die Entwicklung des Bezirks Neukölln maßgeblich geprägt. Sein unermüdliches Engagement für einen Abbau der Defizite in der Integrationspolitik und eine gute Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, seine klaren Worte und seine Bodenhaftung bei den Menschen haben weit über die Grenzen des Bezirks Neukölln hinaus dazu beigetragen, dass gesellschafts- und integrationspolitische Fragen neu debattiert wurden. Neukölln ist neben allen Problemen durch ihn auch zu einem Symbol für innovative, pragmatische und modellhafte Lösungsansätze im Umgang mit den Herausforderungen einer von Vielfalt geprägten Großstadt geworden. Dafür ist ihm die Neuköllner SPD zu großem Dank verpflichtet."

Der geschäftsführende Kreisvorstand der SPD Neukölln hat in einer Sondersitzung am 27. Januar entschieden, dem Kreisvorstand in seiner Sitzung am 9. Februar 2015 vorzuschlagen, Dr. Franziska Giffey, Neuköllner Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport und SPD-Kreisvorsitzende, als Nachfolgerin von Heinz Buschkowsky für die Kreisdelegiertenversammlung zu nominieren.
Mehr über Dr. Franziska Giffey unter www.franziska-giffey.de