Lichtenberg: Birgit Monteiro (SPD) als Bezirksbürgermeisterin gewählt

Lichtenberg: Birgit Monteiro (SPD) als Bezirksbürgermeisterin gewählt

 

Die Sozialdemokratin Birgit Monteiro ist am 22. Januar zur neuen Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge von Andreas Geisel an, der im vergangenen Monat zum Senator für Stadtentwicklung berufen wurde. Gewählt wurde sie auf Vorschlag der Zählgemeinschaft aus SPD, CDU und Bündnis 90/Die Grünen.  
Im Namen der SPD-Fraktion gratulierte ihr der Fraktionsvorsitzende Erik Gührs: "Die Zählgemeinschaft hat sich für die verbleibende Wahlperiode ehrgeizige Ziele gesteckt“, sagte er. Als wichtigste Punkte nannte Gührs die Aufstellung eines ausgeglichenen Doppelhaushaltes, eine Willkommenskultur für Flüchtlinge, die Schaffung sozialen Wohnraumes und das Thema Inklusion. „Wir begrüßen es, wenn sich die Linkspartei und die Piraten konstruktiv an diesem Prozess beteiligen und ermuntern die Lichtenberginnen und Lichtenberger, sich weiterhin aktiv in diese Entscheidungen einzumischen", so Gührs.
Birgit Monteiro wurde 1969 in Strausberg geboren und ist Mutter von zwei Kindern. In Lichtenberg ist sie vor allem als ehemalige Geschäftsführerin des Nachbarschaftlichen Interessenverbundes Kiezspinne FAS e.V. bekannt, den sie in ihrer 10-jährigen Tätigkeit maßgeblich geprägt hat. Seit 2010 war sie Geschäftsführerin des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit. 2011 wurde sie von den Bürgerinnen und Bürgern ihres Wahlkreises direkt für das Berliner Abgeordnetenhaus gewählt, dem sie seit 2006 angehörte. Sie war bis zu ihrer Wahl als Bezirksbürgermeisterin Sprecherin für Behindertenpolitik und Arbeitsmarktpolitik, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses Arbeit, Integration, Berufliche Bildung und Frauen sowie Mitglied im Ausschuss Gesundheit und Soziales. Zu ihren größten Erfolgen gehört die Einführung des Berliner Landesmindestlohngesetzes. Erik Gührs: "Exzellente Voraussetzungen also, um den in Lichtenberg vor allem seit 2011 eingesetzten Wandel zum Positiven kontinuierlich fortzusetzen und weiter auszubauen."