Müller: Berlinale ist hochpolitisches Festival

Müller: Berlinale ist hochpolitisches Festival

Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt
 

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat vor Beginn der Internationalen Filmfestspiele die kritische politisch-gesellschaftliche Orientierung des Programms gewürdigt. Sie entspreche Berlin, seiner Geschichte und der historischen Erfahrung, wie sie auch immer wieder cineastisch ihren künstlerischen Ausdruck gefunden habe, sagte Müller. Das unterstreiche in diesem Jahr besonders die Ehrung für Wim Wenders, der 1987 den wunderbaren Film ‚Der Himmel über Berlin‘ herausgebracht habe.

„Ich finde es aber auch insgesamt gut und richtig, wie Dieter Kosslick auf die Frage nach dem Motto für die Berlinale geantwortet hat", sagte Müller. "Das Programm ersetze ein Motto und ansonsten: Wir sind an der Seite der Entrechteten und für Freiheit. In diesem Sinne wird die 65. Berlinale auch in diesen bewegten Zeiten ihrem Ruf als hochpolitisches Festival alle Ehre machen und sich an jedem einzelnen Festspieltag neu für die Freiheit von Kunst und Meinung einsetzen.“

Müller begrüßte die Öffnung der Berlinale zum Fernsehen hin öffnet, fortgeseund die Fortsetzung von "Berlinale goes Kiez". "Damit kommen die Filmfestspiele wieder bis in die Nachbarschaft der Berlinerinnen und Berliner. Wir können stolz sein, dass wir mit diesem Festival ein betont publikumsorientiertes Filmfest haben“, so Müller, der zur Eröffnung der 65.Berlinale am Donnerstagabend spricht.