Gedenken an Friedrich Ebert

Gedenken an Friedrich Ebert

Gedenken an Friedrich Ebert
 

Anlässlich des 90. Todestages von Friedrich Ebert hat die SPD im Boxhagener Kiez in Friedrichshain am 28. Februar zusammen mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh und mit dem Lichtenberger SPD-Vorsitzenden Ole Kreins an den ehemaligen SPD-Vorsitzenden und Reichspräsidenten erinnert. Daran nahmen auch Georg Ebert, Enkel von Friedrich Ebert, und seine Frau Rosel teil.
In seiner Begrüßung erinnerte der Vorsitzende der SPD im Boxhagener Kiez, Sven Heinemann, MdA, an die Zeit der Familie Friedrich Ebert in Boxhagen-Rummelsburg: Ebert war auf dem Parteitag in Jena am 17. bis 23. September 1905 mit 174 von 283 Stimmen als besoldeter Sekretär in den SPD-Vorstand gewählt worden und musste nach Berlin umziehen. Bei der Wohnungswahl entschieden sich die Familie für eine Drei-Zimmer-Wohnung mit Balkon im IV. Stockwerk in der Neuen Bahnhofstraße 12, gelegen im Neubaugebiet um den Bahnhof Stralau-Rummelsburg (heute: Ostkreuz). Zur Schule gingen die Ebert-Kinder zunächst in der nahegelegenen Holteistraße am Wühlischplatz. Für "Wochenendpartien" auf dem Rummelsburger See und der Spree besaß die Familie ein Segelboot. 1911 zogen die Eberts dann nach Treptow.  Raed Saleh und Ole Kreins würdigten den Demokraten Ebert. Er habe sich damals mit viel Kraft und gegen Widerstände für die heutigen Grundwerte unserer Verfassung eingesetzt.