10.000 Ausbildungsplätze im Berliner Landesdienst

10.000 Ausbildungsplätze im Berliner Landesdienst

Matthias Kollatz-Ahnen
 

Das Land Berlin wird die Zahl der Auszubildenden im unmittelbaren Landesdienst in den kommenden beiden Jahren deutlich erhöhen. Die Zahl der Auszubildenden und Beamtenanwärter/innen soll demnach von 9.691 im Jahr 2015 auf 10.385 im Jahr 2016 und dann auf 10.672 im Jahr 2017 steigen. Im Jahr 2008 betrug diese Zahl noch 7.089; sie ist seitdem kontinuierlich angewachsen und wird 2017 um 50 Prozent höher liegen.

Dazu kommen auch in den kommenden Jahren mehr als 2.000 Auszubildende bei den Berliner Landesunternehmen. Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen erklärte dazu: „Damit machen wir das Landespersonal fit sowohl für die zusätzlichen Anforderungen der wachsenden Stadt als auch für den demografischen Wandel in den Verwaltungen und Landesbetrieben.“

Als positiv wertete der Senator auch die vergleichsweise geringe Quote an Ausbildungsabbrüchen im unmittelbaren Landesdienst: „Es spricht für die Qualität der Ausbildung und für die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst, dass bei uns viel weniger junge Leute ihre Ausbildung vorzeitig beenden als in anderen Wirtschaftssegmenten. Natürlich ist jeder Ausbildungsabbruch einer zu viel; aber wir sind auf einem sehr guten Weg.“ Nach den aktuellsten verfügbaren Zahlen liegt die Quote der Ausbildungsabbrüche im öffentlichen Dienst in Berlin bei rund 10 Prozent und damit deutlich unter der Berliner Gesamtquote von mehr als 33 Prozent.