Jan Stöß: SPD lässt sich nicht einschüchtern

Jan Stöß: Die SPD lässt sich nicht einschüchtern

"Wir lassen uns nicht einschüchtern, die demokratische Arbeit geht weiter", erklärte der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß im Interview mit dem rbb-Inforadio am 26. August, nachdem es am Vortag eine Bombendrohung gegen das Willy-Brandt-Haus gegeben hatte. Die SPD werde sich wehren, wenn versucht werde, ein Klima der Angst und der Hetze zu schüren.

Stöß versicherte, die SPD werde weiter klar Stellung gegen Fremdenhass beziehen. Gegen rechtsradikale Brandstifter  müsse mit aller Entschiedenheit der freien Gesellschaft, aber auch mit der unnachgiebigen Härte des Gesetzes vorgegangen werden.  Wer Feuer lege und das Leben von Flüchtlingen bedrohe oder Polizisten angreife und verletze, müsse angeklagt werden und gehöre hinter Gitter. Die Aufnahme der Flüchtlinge sei eine große Aufgabe, der sich alle stellen müssten, so Stöß. "Hier kommen Menschen zu uns, bei denen es um das blanke Überleben geht, die alles verloren haben."

zum Interview auf der Seite des rbb-Inforadios