8. Mai: Gedenken und Nachdenken

8. Mai: Gedenken und Nachdenken

Stolpersteine in Neu-Westend
 

Die Berliner SPD erinnert rund um den 8. Mai an das Kriegsende in Berlin und die Befreiung von der Nazi-Diktatur. Dazu gehören Veranstaltungen, aber auch eine stadtweite Aktion: In ganz Berlin putzen Mitglieder der Berliner SPD am Wochenende um den 8. Mai die in den Boden eingelassenen Stolpersteine. Mit der Aktion wird an die Opfer der Nazi-Diktatur erinnert.

 

Diskussion zur "Befreiung Mai 1945"

Die Historische Kommission der Berliner SPD lädt am 8. Mai zu einer Diskussionsveranstaltung über die "Befreiung Mai 1945". In einem aktuellen historischen Gespräch werden die Historikerin Prof. Dr. Helga Grebing und Karsten Voigt  über das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und der Neubeginn sozialdemokratischer Arbeit in den Ruinen sprechen. Die Veranstaltung findet im Willy-Brandt-Haus statt

  • Freitag, 8. Mai 2015, 18.00 Uhr, Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140/Stresemannstraße 28, Casino 4. Etage (ausgeschildert)

 

AG 60plus: Erinnerung an das Kriegsende

Mit einem Aktionstag am 8. Mai auf dem Neuköllner Alfred-Scholz-Platz erinnert die Arbeitsgemeinschaft „60 plus“ der Berliner SPD zum 70. Jahrestag an Kriegsende und Befreiung vom Nazi-Terror.  Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der AG 60plus Werner Kleist stehen in Talk-Runden die neugewählte Neuköllner Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey, der SPD-Landesvorsitzende  Jan Stöß, der Bundestagsabgeordnete Fritz Felgentreu,  Baustadtrat Thomas Blesing, der neue Bildungsstadtrat Jan-Christopher Rämer sowie zahlreiche Neuköllner Abgeordnete  Rede und Antwort. Für Musik sorgt die Berliner Band „Di Grine Kuzine“.

  • Freitag, 8. Mai 2015 · 14.00 bis 17.00 Uhr, Alfred-Scholz-Platz in Neukölln, - Karl-Marx-Straße Ecke Ganghoferstraße

 

Gedenkveranstaltung in Steglitz-Zehlendorf

Die SPD-Steglitz-Zehlendorf ruft zur Teilnahme an der Veranstaltung des Initiativkreises 8. Mai 1945/2015 in Steglitz-Zehlendorf auf. Am 8. Mai 1945 befreiten die Alliierten Deutschland vom Nationalsozialismus. Deshalb ist dieser Tag ein Symbol für die besondere Verantwortung und Verpflichtung für den Frieden in der Welt. Am 8. Mai 2015 hat sich unsere Hoffnung, die Welt würde dauerhaft friedlicher werden, als trügerisch erwiesen. Die Waffen schweigen nicht. Die Politik des Friedens hat mit der Entwicklung des Krieges nicht Schritt gehalten. Deshalb fordern wir, den 8. Mai zum Anlass zu nehmen, den Weg zum Frieden in der Welt mit mehr Nachdruck fortzusetzen.
Es sprechen: René Rögner-Francke, Bezirksverordnetenvorsteher Steglitz-Zehlendorf, Prof. Dr. Andreas Nachama, Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, Dr. Ute Finckh-Krämer, Mitglied des Deutschen Bundestags.

 

  • Freitag, 8. Mai 2015, 16:30 - 17:30 Uhr, Kundgebung auf dem Hermann-Ehlers-Platz, S/U Rathaus Steglitz, Treffpunkt an der Gedenktafel

"Der erhängte Soldat - Tödlicher Verdacht"

 

Rundgang durch den Boxhagener Kiez

Anlässlich des 70. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs, bietet Sven Heinemann, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, am 8. Mai um17 Uhr eine kostenlose Tour durch den Boxhagener Kiez an. Dabei sollen die Schicksale von mehreren Menschen vorgestellt und ihre Stolpersteine geputzt werden. Anhand von Fotos und Karten wird Sven Heinemann Kriegszerstörungen zeigen. Der Spaziergang endet am Ostkreuz.

  • 8. Mai, 17 Uhr, Treffpunkt ist auf der Mittelinsel Warschauer Straße an der Ecke Kopernikusstraße.

 

Vernissage der Ausstellung "Aus den Trümmern heraus - Leben im Berlin der Nachkriegszeit"

Zur Vernissage der Ausstellung "Aus den Trümmern heraus - Leben im Berlin der Nachkriegszeit" lädt der Charlottenburger SPD-Abgeordnete Frank Jahnke am 9.Mai um 16:00 Uhr. Zu sehen sind Fotos von Fritz & Klaus Eschen aus den vierziger, fünfziger und sechziger Jahren. 

  • Bürgerbüro Frank Jahnke, MdA - Charlottenburg,   Goethe15, Goethestraße 15, 10625 Berlin. Die Ausstellung ist bis zum 12. Juni von montags bis donnerstags von 12.00 bis 17.00 Uhr und freitags von 10.00 bis 16.00 Uhr zu sehen.

 

Gedenk- und Erinnerungskultur in Charlottenburg-Wilmersdorf mit Reinhard Naumann und Inge Deutschkron

Der für den 19. Mai geplante Termin muss leider ausfallen