Eva Högl: Besserer Schutz von Kindern und Jugendlichen

Eva Högl: Besserer Schutz von Kindern und Jugendlichen

Eva Högl qf
 

Als wichtigen Schritt zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen hat die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Eva Högl den jetzt vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch bezeichnet. "Kinder und Jugendliche müssen in unserer Gesellschaft vor sexuellem Missbrauch besser geschützt werden", sagte sie. „Sexueller Missbrauch von Schutzbedürftigen ist ein schwerwiegendes Verbrechen. Niemand darf mit dem Körper von Kindern und Jugendlichen Geld verdienen. Die Schwächsten in unserer Gesellschaft haben ein Recht darauf, dass Nacktbilder von ihnen nicht im Internet oder auf andere Weise verbreitet werden. Der Gesetzentwurf verbietet das unbefugte Herstellen und Verbreiten von anzüglichen Bildaufnahmen."
Mit der späteren Verjährung von Sexualstraftaten - beginnend mit Vollendung des 30. Lebensjahres  - wird traumatisierten Opfern mehr Zeit gegeben, Anzeige zu erstatten. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass es beim Missbrauch von Schutzbefohlenen künftig keine Rolle mehr spielt, ob der Täter sich um die Erziehung des Opfers kümmert. Ebenso wird die Unterscheidung zwischen Klassen- und Vertretungslehrer aufgehoben.
"Darüber hinaus brauchen wir mehr Personal bei den Sicherheitsbehörden", so Eva Högl. "Es ist nicht akzeptabel, dass Fälle von Kinderpornografie bei der Polizei liegen bleiben, weil nicht genug Personal vorhanden ist." Der beste Opferschutz sei Prävention. "Daher begrüßen wir ausdrücklich die Erhöhung der finanziellen Förderung des Bundes für das Präventionsnetzwerk „Kein-Täter-Werden“, das pädophilen Männern hilft, keine Straftaten zu begehen.“