7. November: Kurzfilme im Kino TONI

7. November:

Kurzfilme zum Mauerfall im Kino TONI

Eine Sonderveranstaltung des Kinos TONI greift am 7. November in Zusammenarbeit mit der SPD Weißensee City und dem SPD-Abgeordneten Dennis Buchner das Thema "25 Jahre Mauerfall" auf. Zu sehen sind drei ganz besondere Kurzfilme, die 1989 und 1990 entstanden.

Der Film “Einmal Mittenwalde und zurück“ von Claus Krüger zeigt die Folgen der Teilung anhand der alten Bahnstrecke der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn. Nach der Errichtung der Berliner Mauer 1961 mussten die Züge zum Durchfahren eines auf DDR-Gebiet liegenden, 300 Meter langen Gleisabschnitts zwischen Buckow und Rudow zwei Grenztore passieren. Um die Versorgung des Kraftwerks Rudow mit Kohle sicherzustellen, wurde 1963 eine 1,2 Kilometer lange Umgehungsstrecke gebaut. Dieser Film wurde im April 1990 beim letzten Ost-Berliner Landeswettbewerb außerhalb des offiziellen Programms gezeigt und erhielt einen Ehrenpreis.

„Frühling im November“ von Manfred Winkler ist ein vielfach preisgekrönter Amateurfilm. Manfred Winkler - West-
Berliner - filmte in den spannenden Tagen des Mauerfalls alles von West-Berliner Seite aus. Ganz neue Sichten entstehen damit. Der Film wurde 1989 auf Super 8 gedreht.

„Grenzdurchbruch '89" von Mathias J. Blochwitz Berlin, 11. November - 22. Dezember 1989. Nur zwei Tage nachdem Günter Schabowski während einer Pressekonferenz am 9. November 1989 überraschend den Mauerfall einleitete, besucht ein Team des NVA-Filmstudios einige Grenzsoldaten und interviewt sie über die aktuelle Situation, ihre Gedanken und Empfindungen. Dieser Kurzfilm entstand im Filmstudio der NVA. Beim The Art of Document Film Festival Warschau 2009 erhielt er die "Besondere Erwähnung der Jury". Der Autor und Regisseur Mathias J. Blochwitz ist anwesend.

Die Sondervorstellung am 7. November beginnt um 19.30 Uhr im Kino TONI, Antonplatz 1, 13086 Berlin / Weißensee.

 

Am 9. November läuft um 19.30 Uhr der Film „Der Tropfen“ von Matthias Kubusch und Robert von Wroblewsky,
mit David Emig und Fee Schnittker. Der Film beschreibt das Leben von Rainer (David Emig), den der Mauerfall aus der Bahn wirft, der in seinem thüringischen Heimatdorf finstere Rachepläne schmiedet und auf dem Weg nach Berlin neue Erkenntnisse sammelt.

Programmflyer als PDF (PDF-Dokument, 2.1 MB)