Mitgliedervotum: Klare Mehrheit für Michael Müller

Mitgliedervotum: Klare Mehrheit für Michael Müller

Mitgliedervotum: Bekanntgabe des Ergebnisses
 

Mit 59,11 Prozent der Stimmen hat Michael Müller das Mitgliedervotum der Berliner SPD klar für sich entscheiden können. Nach Auszählung der 11.162 abgegebenen Stimmen kamen Jan Stöß auf 20,88 Prozent und Raed Saleh auf 18,68 Prozent. Der stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Fritz Felgentreu wertete das Verfahren und das Ergebnis als Erfolg für die gesamte Berliner SPD. Die große Beteiligung und das Interesse der Medien zeigten dies.

Jan Stöß und Raed Saleh gratulierten Michael Müller. Es sei klar, dass die Berliner SPD jetzt zusammenstehe und gemeinsam auch für den Erfolg bei den Wahlen 2016 kämpfe, betonten beide. Der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß griff das vom Koalitionspartner genutzte Bild von den "drei Musketieren" auf. Deren Eigenschaft sei es gewesen, dass sie immer zusammenhielten und dass sie immer gewannen, sagte Stöß.

 
Mitgliedervotum: Bekanntgabe des Ergebnisses
 

Das Ergebnis im Einzelnen:

Stimmberechtigte Mitglieder: 17.193
(Quorum 20 Prozent, entspricht 3439 Stimmen)

abgegebene Wahlbriefe gesamt: 11.162 (64,92 %)
ohne Stimmabgabe: 26 (0,15 %)
ungültige Wahlbriefe (ohne eidesstattl. Erklärung): 351 (2,04 %)
Stimmzettelumschläge gesamt: 10.785 
ungültige Stimmzettel: 37 
gültige Stimmzettel: 10.748 

Michael Müller: 6353 (59,11 %)
Raed Saleh: 2008 (18,68 %)
Jan Stöß: 2244 (20,88 %)
Enthaltungen: 143 (1,33 %)

 

 

Sigmar Gabriel gratuliert Michael Müller und der Berliner SPD

Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel gratulierte Michael Müller ganz persönlich und im Namen der deutschen Sozialdemokratie zu diesem überzeugenden Ergebnis. Mit Michael Müller schlage die Berliner SPD dem Abgeordnetenhaus einen hervorragenden Kandidaten für das Amt des Regierenden Bürgermeisters vor. Er freue sich auf eine enge Zusammenarbeit mit ihm, so Gabriel
"Berlin ist in den letzten 13 Jahren unter Klaus Wowereit zu einer weltoffenen, toleranten Weltstadt geworden, die sich auch wirtschaftlich auf gutem Weg befindet", so Sigmar Gabriel. "Ich bin überzeugt: Michael Müller wird diese erfolgreiche Politik in der bundesdeutschen Hauptstadt weiterführen und eigene Akzente setzen. Denn jede Zeit verlangt ihre Antworten. Unter seiner Führung werden soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliches Wachstum Maßstäbe des politischen Handelns sein. Michael Müller hat die Erfahrung, den Kompass und auch das Herz, unsere Hauptstadt gut zu regieren."
Um erfolgreich Politik für die Berlinerinnen und Berliner durchzusetzen, brauche es eine einige Sozialdemokratie, so Gabriel. "Nach dem innerparteilichen Wettbewerb kommt es jetzt darauf an, dass die Berliner SPD geschlossen und entschlossen die Herausforderungen anpackt, damit sie im Wahlkampf 2016 erneut mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz vor die Wählerinnen und Wähler treten kann.Ich bedanke mich bei den Organisatorinnen und Organisatoren der Mitgliederbefragung und nicht zuletzt bei allen Mitgliedern der Berliner SPD, die sich bei Diskussionen engagiert eingebracht und natürlich mit ihrer Stimme beteiligt haben. Die Sozialdemokratie hat damit wieder einmal Maßstäbe für innerparteiliche Demokratie gesetzt. Ich freue mich, dass die Mitgliederbeteiligung in der SPD so erfolgreich Schule macht. Abermals haben Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten bewiesen, wie erfolgreich Partizipation auf allen Parteiebenen sein kann."
Alle drei Kandidaten hätten durch ihren Einsatz und ihre Kompetenz gezeigt, dass die Sozialdemokratie in der Bundeshauptstadt gut aufgestellt sei, so Gabriel. "Ich danke Michael Müller, Raed Saleh und Jan Stöß für ihre faire Auseinandersetzung."