Gedenktafelenthüllung für Paul Hertz

6. Oktober:

Gedenktafelenthüllung für Paul Hertz

Am 6. Oktober um 10 Uhr wird eine Gedenktafel mit Informationen zum Leben von Paul Hertz am Heckerdamm 236 in Charlottenburg eingeweiht.
Die Tafel trägt die Inschrift: „Paul Hertz – Senator für Wirtschaft und Kredit. Sozialdemokratischer Politiker. Nach Rückkehr aus dem Exil im Jahre 1949 bis zu seinem Tode war er unermüdlich für den Wiederaufbau Berlins tätig. Er überzeugte die Amerikaner und die Bundesregierung von der politischen Notwendigkeit, die Westberliner Wirtschaft durch die Marshallplanhilfe aufzubauen.“
Finanziell ermöglicht wurde die Gedenktafel maßgeblich durch einen Beitrag der Gewobag. Fréderic Verrycken, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses (SPD), Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf sowie der Bundestagesabgeordnete Swen Schulz (SPD) haben sich mit Spenden beteiligt.
In Erfüllung geht damit ein Herzenswunsch von Henry Berg. Bei seinem letzten Berlinbesuch im Sommer 2014 suchte der amerikanische Architekt mit deutsch-jüdischen Wurzeln und Kindheitserinnerungen an das Berlin der 1950er Jahre, die Paul-Hertz-Siedlung in Charlottenburg auf. Dort bewirtschaftet die Gewobag seit 50 Jahren 3.600 Wohnungen. Was der kalifornische Gast auf den Spuren seiner Familiengeschichte vermisste, war eine Gedenktafel für seinen jüdischen Großvater Paul Hertz (1888-1961), der 1961 in West-Berlin verstarb. 

Gedenktafelenthüllung: Montag, 6. Oktober 2014, 10 bis 11 Uhr, Ort: Heckerdamm 236/Ecke Bernhard-Lichtenberg-Straße, 13627 Berlin