"Gemeinsam gegen Hooligans und Rechtsextremisten"

"Gemeinsam gegen Hooligans und Rechtsextremisten"

Zu einem "breiten Bündnis gegen Gewalt" hat der Vorsitzende der Sozialdemokraten in der Polizei, Detlef E. Dörschel aufgerufen. "Innensenator, Gewerkschaften und demokratisch gewählte Parteien müssen gemeinsam, parteiübergreifend an der Seite der Polizei stehen. Wer in unserem Lande seine demokratischen Rechte in Anspruch nimmt, muss sich dabei an die bestehenden Gesetze halten. Die Botschaft für die Polizeiführung, für die Beamtinnen und Beamten muss daher lauten: Ihr steht nicht allein da. Wir alle verurteilen Gewalt gegen Menschen und dazu gehören auch unsere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten.“

Dörschel forderte den Schulterschluss gegen Hooligans und Rechtsextremisten: "Nach letzten Informationen wollen, trotz der Entdeckung einer gefälschten Demonstrationsanmeldung, gewaltbereite Hooligans und Rechtsextremisten mit dem Namen
,Hooligans gegen Salafisten' am 15. November am Brandenburger Tor demonstrieren. Es gibt auch Gerüchte, wonach bereits am 9. November eine der zahlreichen für diesen Tag angemeldeten Veranstaltungen von dieser Gruppierung ,genutzt' werden könnte. Nach den schweren, brutalen Ausschreitungen mit vielen verletzten Polizistinnen und Polizisten in Köln sind die Sicherheitsbehörden in Deutschland gewarnt. Es besteht die Gefahr, dass erneut Gewalt und Ausschreitungen auf die Straße und gegen Sicherheitskräfte getragen werden." Dörschel wies auf die große Brutalität hin, die bei den  Ausschreitungen in Köln sichtbar geworden sei. "Der Berliner Innensenator sowie der Polizeipräsident haben schnell reagiert und eine Verbotsprüfung der möglichen Demonstration angekündigt. Die Sozialdemokraten in der Polizei unterstützen eine Verbotsprüfung und fordern eindringlich, dass alle rechtsstaatlichen Möglichkeiten geprüft und alle Rechtsmittel ausgeschöpft werden, mit denen verhindert werden kann, dass sich gewaltbereite/gewaltgeneigte Gruppierungen auf unseren Straßen mit angeblich politischen Motiven austoben und dabei Gewalt, Angst und Schrecken verbreiten.