Willy-Brandt-Gespräch zum Thema Zuwanderung

10. Juni:

Willy-Brandt-Gespräch zum Thema Zuwanderung

Die „Herausforderungen und Chancen durch Mobilität im Innern und Zuwanderung von außen“ stehen im Mittelpunkt des Willy-Brandt-Gesprächs 2014, zu dem die Bundeskanzler Willy Brandt-Stiftung am 10. Juni 2014 in die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt.
Zwei große Migrationsbewegungen beschäftigen zunehmend die Staaten der Europäischen Union. Zum einen wollen immer mehr Menschen aus den Krisenregionen der Welt nach Europa kommen. Viele riskieren dafür als Bootsflüchtlinge ihr Leben. Zum anderen gibt es in der EU eine Binnenwanderung aus den ärmeren in die wohlhabenderen Länder.
Beide Entwicklungen werfen Fragen auf, die kontrovers diskutiert werden: Müssen wir eine massenhafte Armutseinwanderung befürchten? Was kann und muss Europa tun, damit zukünftig weniger Menschen aus Not ihre Heimat verlassen?
Was sind die Lehren der Tragödien im Mittelmeer für die Asyl- und Flüchtlingspolitik der EU? Welche Folgen hat es, dass nun auch Bulgaren und Rumänen freien Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt haben? Werden unsere Kommunen mit den Problemen, die Armutsmigration vor Ort mit sich bringt, allein gelassen? Was ist zu tun, um Zuwanderer und ihre Familien erfolgreich bei uns zu integrieren?
Den einführenden Vortrag hält die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD). Neben ihr nehmen an der anschließenden Podiumsdiskussion Armin Laschet, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag NRW, Dr. Franziska Giffey, Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport in Berlin-Neukölln und Dr. Steffen Angenendt, Stiftung Wissenschaft und Politik, teil.

10. Juni 2014, 18:00 Uhr – 20:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Stiftung, Haus 2, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin

Die Diskussion wird aufgezeichnet und von Inforadio in der Sendung „Forum“ voraussichtlich am 15. Juni 2014, um 11.05 Uhr und um 20.05 Uhr ausgestrahlt.