Gedenken in Ravensbrück

Gedenken in Ravensbrück

Ravensbrück 2014
 

An das Kriegsende und die Befreiung vom Nationalsozialismus vor 69 Jahren haben Vertreterinnen und Vertreter der Länder Brandenburg und Berlin auf einer Gedenkveranstaltung in der Gedenkstätte Ravensbrück am 4. Mai erinnert. Für die Berliner SPD legten Landesgeschäftsführerin Kirstin Fussan sowie Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft 60plus und der ASF-Pankow Kränze nieder. Mit dabei waren auch Werner Ratajczak und Heinz Graupner, die seit 15 Jahren  mit dem Fürstenberger Förderverein Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück Überlebende von der Krim (Ukraine) mit Spenden unterstützen, die u.a auf Landesparteitagen der Berliner SPD gesammelt wurden.

In Ravensbrück, dem größten Frauen-KZ der Nazi-Zeit, hatte es ca. 150.000 Inhaftierte gegeben. Bereits zwei Tage zuvor wurde in Brandenburg mit einem "Marsch des Lebens" an die Opfer der Gewaltherrschaft erinnert. Brandenburgs Innenminister Ralf Holzschuher (SPD) erinnerte dabei gemeinsam mit Überlebenden an den Todesmarsch im Belower Wald. Holzschuher betonte die Bedeutung des aktiven Gedenkens: "Wir dürfen es nicht dabei belassen, nur Museen zu bauen und Bücher zu schreiben oder große Denkmäler zu errichten."

 
Ravensbrück 2014
 

Gedenken in Ravensbrück: Zur Erinnerung an die im KZ ermordeten Faruen warfen Kirstin Fussan und Mitglieder der ASF-Pankow Rosen ins Wasser.

Fotos: Sabine Röhrbein