Buchholz: „Bis zu 6000 Euro Zuschuss für Schallschutz möglich“

Buchholz: „Bis zu 6000 Euro Zuschuss für Schallschutz möglich“

 

Eine Million Euro stellt das Land als Förderung zur Verfügung, um an lauten Straßen das Wohnen leiser zu machen. Für wirksame Schutzfenster können Lärmgeplagte jetzt Zuschüsse beantragen. Massiv aufgestockt wurde das Schallschutzfensterprogramm auf Inititiave des Spandauer SPD Abgeordneten und Umweltexperten Daniel Buchholz: „Dauerhafter Lärm macht krank. Besonders problematisch ist der anhaltende Verkehrslärm an viel befahrenen Straßen. Das neue Berliner Schallschutzfensterprogramm bietet jetzt betroffenen Berlinerinnen und Berlinern eine wirksame Unterstützung, um den Lärm aus der Wohnung zu sperren."

Das Programm läuft bis Ende 2015 und ist Teil des Lärmaktionsplans. Vorrangig setzen wir zur Verminderung des Verkehrslärms auf Vorbeugung und Sanierung. Doch nicht überall ist Lärmschutz durch Verkehrsplanung und –steuerung, Schallschutzwände oder Fahrbahnsanierungen machbar und ausreichend. Hier stellt das Land Berlin ab sofort Zuschüsse für wirksame Schallschutzfenster zur Verfügung, denn meist sind es die Fenster, durch die der Lärm in die Wohnung gelangt.

Buchholz: "Für die Erhöhung der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel habe ich mich in den Haushaltsberatungen des Berliner Abgeordnetenhauses erfolgreich eingesetzt. Statt der vorgesehenen 100.000 Euro stehen nun in diesem und im nächsten Jahr jeweils 500.000 Euro bereit. Denn nur mit einer ausreichenden Finanzierung können wir die Verkehrslärmbelastung ausreichend bekämpfen und Gesundheit schützen.

Wem der Verkehr vor dem Fenster rauscht, kann im Internet unter http://www.berlin.de/schallschutzfenster prüfen, ob die eigene Adresse unter das Programm fällt. Eine Karte zeigt durch farbige Markierungen, ob die Lärmschwelle von mehr als 70 Dezibel tagsüber oder 60 Dezibel in der Nacht überschritten wird." In Spandau, Heimatbezirk des Abgeordneten, sei dies unter anderem entlang weiter Teile des Brunsbüttler Damms, der Kloster- und Pichelsdorfer Straße sowie der Gartenfelder Straße sowie des Rohr- und Siemensdamms der Fall.
Buchholz: "Wohnungs- oder Gebäudeeigentümer können für den Einbau von Schallschutzfenstern jetzt schriftlich oder online bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Investitionszuschüsse beantragen. Für Fenster und Türen gibt es bis zu max. 6.000 Euro pro Wohnung bzw. 90 Prozent der Aufwendungen. Alle Informationen zu Förderbedingungen und benötigten Unterlagen gibt es unter der genannten Internetadresse. Beantragen Sie also jetzt die Förderung oder sprechen Sie als Mieterin bzw. Mieter Ihren Vermieter an.“