Matthias Schmidt: "2,7 Millionen Euro mehr für den Sport"

Matthias Schmidt: "2,7 Millionen Euro mehr für den Sport"

Matthias Schmidt, Bundestag
 

Mit der Einigung zum Sportetat im Bundeshaushalt werden unter anderem die Top-Team-Förderung, die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) und in besonderem Maße auch der Behindertensport profitieren. Darauf hat der Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Schmidt hingewiesen.

Die Beratungsrunden zum Sporthaushalt seien nach zahlreichen Abstimmungsrunden zu ihrem Ende gekommen und müssten nun noch vom Bundestag beschlosse werden, so Schmidt.  „Hier haben wir gut verhandelt und ich freue mich, dass wir damit unsere sozialdemokratische Handschrift in den Sporthaushalt einbringen konnten “, sagte er. „ Nachdem die letzte schwarz-gelbe Bundesregierung im Sommer 2013 die Ansätze für die Spitzensportförderung noch deutlich kürzen wollte, kann der organisierte Sport unter unserer Regierungsbeteiligung nun aufatmen. Es gibt 2,7 Millionen mehr für den Sport – und das ist gut investiertes Geld!“

Über eine Erhöhung freut sich der stellvertretende sportpolitische  Sprecher besonders: Es gibt eine Million mehr für das Institut für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) in Berlin Treptow-Köpenick und das Institut für angewandte Trainingswissenschaft (IAT) in Leipzig. „Diese Steigerung war mir besonders wichtig, denn die Institute leisten eine hervorragende Arbeit“, so Matthias Schmidt, „Ich kenne die Arbeit des FES sehr gut. Das Institut ist federführend bei der technologischen Sport- und Messgeräteentwicklung für den Spitzensport und an seinem Standort im Berliner Süd-Osten ein überaus wichtiger Partner für die Athletinnen und Athleten. Ebenso das IAT, das mit wissenschaftlichen Knowhow das Training der Sportlerinnen und Sportler optimiert.“

Die erhöhte Bundesförderung wird auch dafür verwendet, den Deutschen Behindertensportverband noch stärker in die wissenschaftliche Betreuung der Institute einzubeziehen. „Ich freue mich, dass der Deutsche Behindertensportverband nun auch von der exzellenten Fachkompetenz der sportwissenschaftlichen Institute profitiert. Das ist ein gutes Zeichen für die Inklusion im Sport und verbessert die Ausgangsbedingungen für Sportlerinnen und Sportler mit Behinderung deutlich“, so Matthias Schmidt. Der Sportpolitiker engagiert sich besonders für den Themenbereich der Inklusion: „Was den Behindertensport fördert ist auch gut für uns als Gesellschaft!“, so Matthias Schmidt.