ASF-Bundeskonferenz: Berlin gut vertreten

ASF-Bundeskonferenz: Berlin gut vertreten

Berliner Delegation auf der ASF-Bundeskonferenz Juni 2014

v.l. Martina Hartleib, Carolyn Macmillan, Eva Högl, Julia Hasse, Ellinor Trenczek, Elke Ferner, Margrit Zauner, Gisela Pravda, Sabine Röhrbein, Susann Budras

 

Mit einer Vielzahl wichtiger Beschlüsse ist die Berliner Delegation von der ASF-Bundeskonferenz zurückgekehrt. Im Rahmen der Debatte „Zeit für Europa“ hat die ASF-Bundeskonferenz eine eigene Kommissarin für Gleichstellung gefordert. Europäische Gleichstellungspolitik muss sowohl in einer eigenen Generaldirektion gebündelt werden, als auch als Querschnittsthema in den anderen Generaldirektionen einen höheren Stellenwert erhalten, so die ASF.
Darüber hinaus forderte die ASF, dass Europa gleichstellungspolitisch mit gutem Beispiel voran gehen und deshalb die neue EU-Kommission paritätisch besetzt werden muss. Bisher sind nur neun Frauen in der 28 Mitglieder umfassenden Kommission.

 
ASF-Bundeskonferenz 2014
 

Die Konferenz bestätigte die bisherige ASF-Vorsitzende Elke Ferner in ihrem Amt, wiedergewählt als Beisitzerin wurde die Berlinerin Margit Zauner, die seit 1980 auf Orts-, Kreis- und Landesebene in der Berliner SPD aktiv ist,  Eva Högl, Landesvorsitzende der Berliner ASF: „Ich gratuliere Margrit Zauner sehr herzlich zur ihrer Wiederwahl in den Bundesvorstand der ASF. Sie setzt sich in der SPD und beruflich seit vielen Jahren für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein. Mit ihr haben wir eine fundierte, kompetente und kämpferische Stimme im Bundesvorstand. Wir, die Berliner ASF und alle Gliederungen der ASF bundesweit, vertreten die Interessen der Frauen in allen Belangen. Jede gesellschaftliche Entwicklung, jede Veränderung ist auf ihre Auswirkung auf Frauen – im Berufsleben und der Familie – hin zu überprüfen. Kritisch wirken wir dabei in die SPD und nach außen. Die Berliner Frauen werden durch Margrit Zauner im Bundesvorstand hervorragend vertreten.“

 
ASF-Bundeskonferenz 2014
 

Berlins Arbeits- und Integrationssenatorin Dilek Kolat sprach bei der Bundesfrauenkonferenz zum Thema  "Zeit für Vielfalt".
SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi hat auf der ASF-Bundeskonferenz in Karlsruhe davor gewarnt, die Augen vor Gewalt gegen Frauen zu verschließen. „Wer glaubt, dass Gewalt gegen Frauen kein Thema ist oder Privatsache, der irrt nicht nur gewaltig. Der macht sich schuldig einer kollektiven Verdrängung. Wir dürfen aber nicht wegschauen“.

 

Fotos: Röhrbein, Budras