Berliner Fähren werden barrierefrei und umweltfreundlicher

Berliner Fähren werden barrierefrei und umweltfreundlicher

 

Barrierefreies Zu- und Aussteigen, mehr Platz für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder sowie ein insgesamt umweltbewussterer Betrieb der BVG-Fähren waren Hauptkriterien bei der Neuvergabe des Fährverkehrs bei den Berliner Fährlinien. Dies geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage des verkehrspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses, Ole Kreins, hervor.
"Ich freue mich besonders, dass neben den barrierefreien Fähren nun durch zusätzliche Mittel des Landes Berlin auch die BVG-Steganlagen rollstuhlgerecht umgebaut werden können", so Ole Kreins. "Dies verbessert das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs spürbar für Menschen mit Rollstühlen und Gehhilfen, aber auch für Menschen, die Fahrräder oder Kinderwagen dabei haben – so macht Fähre fahren doppelt Spaß.“
Energieverbrauch und Stickoxid-Emission wurden bei der Angebotsbewertung ebenfalls stark gewichtet. Im Ergebnis der Ausschreibung setzten sich bei zwei von drei Angeboten Fähren mit emissionsfreiem Elektroantrieb durch und bei den deutlich größeren Schiffen der Linie F 10 kommen emissionsarme Dieselmotor-Fähren mit Partikelfilter zum Einsatz.
Zudem wurde eine fahrgastfreundlichere Definition der Saisonzeiten in den neuen Fährvertrag aufgenommen. Die Saisonfähren nehmen nun ihren Betrieb spätestens am ersten Samstag im April auf und verkehren bis zum letzten Sonntag im Oktober.