Berlin duldet keinen Hass!

Berlin duldet keinen Hass!

Die Berliner SPD hat die jüngsten judenfeindlichen Ausfälle in Berlin entschieden verurteilt und davor gewarnt, den Nahost-Konflikt in Deutschland auszutragen. Berlins Regierender Bürgermeister, Klaus Wowereit, fand in Bezug auf die angemeldete so genannte Al Quds-Demonstration im Radiosender 104,6 RTL klare Worte: „Wir dürfen nicht zulassen, dass aus solchen Demonstrationen antisemitische Hetzkampagnen gestartet werden, dass unsere Mitbürger diskriminiert werden und der Staat Israel verunglimpft wird.“

Ulrike Sommer, im Geschäftsführenden Landesvorstand für die AG Jüdische SozialdemokratInnen zuständig und Landeskassiererin der Berliner SPD sagte: „Was sich in unserer Stadt abgespielt hat, war erschreckend und ernüchternd. Dass in einer Berliner Moschee für den Tod von Juden gebetet worden sein soll, ist unerträglich. Die Berliner SPD steht dafür, dass in Berlin niemand wegen Herkunft oder Religion verfolgt wird. Das gilt für Muslime und Juden gleichermaßen. In Berlin wird dieser Hass nicht geduldet!“
Sommer forderte die Polizei auf, entschieden gegen Volksverhetzung vorzugehen. „So etwas hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun. Es ist ein Missbrauch demokratischer Freiheit, gegen Juden oder andere Minderheiten zu hetzen. Sollten bei der Demonstration am heutigen Freitag ähnliche Parolen laut werden, muss eingeschritten werden!“