Sylvia-Yvonne Kaufmann: „Erhalt des Maison de France wichtig für Berlin“

Sylvia-Yvonne Kaufmann: „Erhalt des Maison de France wichtig für Berlin“

Maison de France
 

„Erleichtert und froh" hat sich die Spitzenkandidatin der Berliner SPD für die Europawahl am 25. Mai, Sylvia-Yvonne Kaufmann, über die Entscheidung von Frankreichs Außenminister Laurent Fabius gezeigt, das französische Kulturinstitut Maison de France am Kurfürstendamm zu erhalten.  Dort habe es seine Wurzeln und sei ein fester Bestandteil der Gesamtberliner Kultur, so Sylvia-Yvonne Kaufmann.

Das Haus ist eine Institution in Berlin: Seit 1950 bringt es nicht nur Berlinerinnen und Berlinern die französische Sprache, sondern auch die Kultur und das savoir vivre bei. Bis Ende Januar  war unklar, ob das Kulturinstitut mit angeschlossenem Kino und Restaurantbetrieb umziehen muss. Als neues Quartier war die französische Botschaft am Pariser Platz im Gespräch.
„Nur fünf Jahre nach Ende des für ganz Europa verheerenden 2. Weltkriegs eröffnete Frankreich das Maison de France“, so Kaufmann. "Ein damals mutiger Schritt auf dem Weg zu Verständigung und Versöhnung. Insofern ist das Maison de France in unserem Berlin selbst auch ein Symbol für den europäischen Friedensweg."

Foto: Janos Balacz, CC BY-SA 2.0