Stöß: „Klarer Sieg für die Beschäftigten der PIN AG“

Stöß: „Klarer Sieg für die Beschäftigten der PIN AG“

Jan Stöß (Foto: SPD Berlin)
 

Der  Tarifabschluss zwischen der PIN Mail AG Berlin und der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ist vom Berliner SPD-Landesvorsitzenden Jan Stöß ausdrücklich begrüßt worden. "Für gut 1.000 Beschäftigte wurde damit endlich ein einheitlicher Mantel- und Entgelttarifvertrag abgeschlossen, der nach 14 Jahren ohne Lohnerhöhung für eine angemessene Entlohnung sorgt. Nach dem es in der Tarifauseinandersetzung zu Aussperrungen kam, bin ich froh, dass die Arbeitgeberseite – auch auf Druck der Gewerkschaften und Politik – eingelenkt hat", sagte Stöß. Er habe die Hoffnung, dass dieser Tarifvertrag beispielgebend für andere in Deutschland operierende Briefdienstleister werde. "Ein fairer Tarifvertrag, der Löhne über Mindestlohnniveau sichert, ist das, was grundsätzlich anzustreben ist. Hier haben die Beschäftigten und ver.di einen klaren Sieg errungen.“

Erstmals ist damit in der Bundesrepublik Deutschland ein Tarifabschluss bei einem privaten Briefdienstleister zustande gekommen. Die Entgelte der Beschäftigten in den unteren und mittleren Lohngruppen werden ab 1. Januar 2014 um 100,--€ erhöht. Das entspricht einem Erhöhungsvolumen von etwa 7%. In einer zweiten Stufe werden die Entgelte zum 1. Januar 2015 um weitere knapp 2 % erhöht. Darüber hinaus kommt es im Februar 2014 zur Zahlung eines Einmalbetrages in Höhe von 550,--€ brutto.