Stöß: Keine Ausnahmen beim Mindestlohn

Stöß: Keine Ausnahmen beim Mindestlohn

Gegen Bestrebungen der Union, den einheitlichen Mindestlohn in Deutschland mit Ausnahmen zu verwässern, hat sich der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß gewandt.  „Unsere Antwort auf die Erwerbsarmut bleibt ein einheitlicher Mindestlohn von 8,50 Euro und zwar ohne Ausnahmen für Rentner, Studierende, Minijobber und hinzuverdienende Arbeitslose", sagte Stöß. der auch Mitglied im SPD-Parteivorstand ist. "Zwei Millionen Menschen wären laut Studie der Hans-Böckler-Stiftung von solchen Ausnahmen negativ betroffen. Berlin träfen diese Ausnahmen mit besonderer Härte, denn betroffen wäre vor allem der Dienstleistungsbereich. Würde man - wie von der Union vorgeschlagen - etwa Minijobs ausnehmen, würden sozialversicherungspflichte Jobs massenweise durch ungesicherte Minijobs ersetzt. Das ist mit der SPD nicht zu machen.“

 

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