Tag des Ehrenamts: Freiwilliges Engagement stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt

Tag des Ehrenamts: Freiwilliges Engagement stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt

Matthias Schmidt, Bundestag
 

Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes haben die SPD-Bundestagsabgeordneten Matthias Schmidt und Mechthild Rawert das große Engagement vieler Menschen gewürdigt, das wesentlich zum Zusammenhalt der Gesellschaft beitrage. „Für 23 Millionen Menschen in Deutschland gehört freiwilliges Engagement wie selbstverständlich zu ihrem Leben“, sagt der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Schmidt. „Dabei sind die Formen des Engagements sehr unterschiedlich: Nachbarschaftshilfe gehört ebenso dazu, wie die Unterstützung von Flüchtlingen, das Einbringen im Sportverein, oder den Einsatz für den Erhalt der Dorfbibliothek.“

Der Abgeordnete wies auf zahlreiche Beispiele in seinem Heimatbezirk Treptow-Köpenick hin: "Ganz aktuell hat sich im Allende II der Runde Tisch zur neuen Flüchtlingsunterkunft gebildet. Dort sind dutzende Menschen ehrenamtlich engagiert und tragen so zur Entstehen der Willkommenskultur in diesem Kiez bei. Diesen Menschen möchte ich besonders herzlich für ihren Einsatz danken! Sie tragen wesentlich dazu bei, der teils angespannten Atmosphäre im Kiez entgegenzutreten und eine Willkommenskultur zu etablieren.“ Mechthild Rawert wies auf die Aktivitäten der Kontaktstelle PflegeEngagement in ihrem Bezirk Tempelhof-Schöneberg hin: "Hier erhalten pflegende Angehörige Beratung und werden Ehrenamtliche vermittelt. Die ehrenamtlich Engagierten können den Pflegebedürftigen vorlesen, gemeinsam mit ihnen auf den Friedhof gehen, oder einfach ihnen zuhören und mit ihnen reden. Dabei werden sie von den MitarbeiterInnen der Kontaktstelle PflegeEngagement unterstützt."

 
Am Tag des Ehrenamtes,  1985 von den Vereinten Nationen ausgerufen,  werden zahlreiche Auszeichnungen an besonders engagierte Menschen verliehen. So auch der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland sowie der Deutsche Engagementpreis des Familienministeriums. „Engagement ist nicht selbstverständlich. Es darf nicht als Ausfallbürge herhalten an Stellen, an denen eigentlich der Staat gefordert ist“, so Matthias Schmidt.

Rawert machte deutlich: „Ehrenamtliche Arbeit ist sinnstiftend und fördert Vertrauen. Menschen, die sich engagieren, identifizieren sich stärker mit ihrem Kiez, in dem sie leben. So entsteht demokratische Kultur.“