Stöß: Alexanderplatz sicherer machen

Stöß: Alexanderplatz sicherer machen

Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß hat den erneuten Übergriff am Alexanderplatz als "sinnlose, unbegreifliche Gewalttat" verurteilt. "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden des Toten, über die diese Tragödie ohne Vorwarnung hereinbricht", sagte Stöß. "Wenn es gerade im Herzen, in der Mitte unserer Stadt erneut am helllichten Tag zu solchen Gewaltexzessen kommt, beeinträchtigt das das Sicherheitsgefühl der ganzen Stadt."
Auch wenn es niemals absoluten Schutz gebe, so müssten doch gerade im Umfeld des Alexanderplatzes die Bemühungen weiter verstärkt werden, forderte der SPD-Vorsitzende. "Die SPD hat für den Alexanderplatz eine Kombiwache vorgeschlagen, in der Bundespolizei, Landespolizei und das bezirkliche Ordnungsamt gemeinsam die Kräfte bündeln können, um hier für mehr Sicherheit zu sorgen. Diesen Ansatz werden wir weiter verfolgen. Die weiteren Überlegungen müssen sich auch auf die städtebauliche Kriminalitätsprävention beziehen. Rund um den Alexanderplatz und das sogenannte Rathausforum haben sich viele unwirtliche, trostlose Bereiche verfestigt, die offenbar Kriminalität und Enthemmung begünstigen."
Stöß rief die Berlinerinnen und Berliner auf, die Berliner Polizei dabei zu unterstützen, den Täter schnell zu fassen und der Mordkommission alle dafür dienlichen Hinweise zukommen zu lassen.