Jan Stöß im Interview: Positive Entwicklung nutzt allen Berlinern

Jan Stöß im Interview: Positive Entwicklung nutzt allen Berlinern

Interview Berliner Zeitung Jan Stöß
 

Das Wachstum der Stadt solle nicht als Bedrohung empfunden werden, sondern stelle eine Chance für alle Berlinerinnen und Berliner dar, so der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß im Interview mit der Berliner Zeitung. "Wir wollen dafür sorgen und das auch deutlich vermitteln, dass alle Berliner etwas von der positiven Entwicklung haben. Wir müssen auch Politik für jene machen, die schon hier sind, also stärker in die soziale Infrastruktur und die Lebensqualität investieren und für stabile Bestandsmieten sorgen."

Stöß wies auf die unübersehbaren Erfolge der vergangenen Jahre hin. "Wir haben das stärkste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer, wir haben Haushaltsüberschüsse, wir tilgen Schulden – das alles ist doch nichts, wofür man sich entschuldigen müsste. Im Gegenteil, darauf kann man stolz sein. Dass Berlin gut dasteht, ist das Ergebnis harter Arbeit der Menschen, die hier leben und auch von der richtigen Politik. Politik der SPD." In aktuellen Meinungsumfragen sei die Berliner SPD deshalb "unterbewertet". Stöß: "Wir sind es, die in der Stadt die Akzente setzen."

Auf Fragen nach einer möglichen Olympiabewerbung Berlins lehnte  Stöß ein Vorgehen nach dem Motto „reicher, teurer, größer“ ab. Die Spiele müssten sich der Stadt anpassen, nicht die Stadt den Spielen, erklärte er. "Noch gibt es keine Bewerbung Berlins. Der Senat beantwortet lediglich einen Fragenkatalog des Deutschen Olympischen Sportbundes. Ob Berlin sich bewirbt, wird am Ende gemeinsam mit den Berlinerinnen und Berlinern entschieden."