Auftakt der SPD-Kampagne zum Tempelhofer Feld

Auftakt der SPD-Kampagne zum Tempelhofer Feld

Tempelhof Plakatvorstellung
 

„Bei diesem Volksentscheid geht es um eine Grundsatzentscheidung für Berlin, die weit über das Tempelhofer Feld hinaus wirkt: Gestalten wir in sozialer Verantwortung den Wandel und das Wachstum unserer Stadt oder zementieren wir einen Stillstand, in dem jede Entwicklung und Veränderung bekämpft wird." Das erklärte der SPD-Landesvorsitzende Jan Stöß bei der Präsenation der SPD-Kampagne zum Tempelhofer Feld. "Mit unserer Kampagne wollen wir erreichen, dass die Berlinerinnen und Berliner am 25. Mai für Wohnraum UND Freifläche und für Gestaltung STATT Stillstand stimmen“, sagte Jan Stöß.

 
Tempelhof Plakatvorstellung
 

15.000 Plakate werden ab dem Wochenende im Stadtbild zu sehen sein. Mit diesen drei Motiven: Wohnraum STATT Stillstand – Gestalten STATT Stillstand - Berlin STATT Stillstand – will die Berliner SPD mit Blick auf die Abstimmung am 25. Mai dafür kämpfen, dass die Berlinerinnen und Berliner den Gesetzentwurf des Abgeordnetenhauses unterstützen, mit dem die große Freifläche in der Mitte des Feldes dauerhaft als Park gesichert und eine behutsame Bebauung am Rande des Feldes vorgesehen wird.

Zum zentralen Anliegen der SPD am Rande des Feldes eine behutsame Wohnbebauung zu ermöglichen, sagte Jan Stöß: „Die Entscheidung über das Tempelhofer Feld geht alle in dieser Stadt etwas an, denn in jedem Kiez und Bezirk sind Wohnungsknappheit und steigende Mieten schon heute spürbar. Berlin wächst und das rasant. Ohne Wohnungsneubau in Tempelhof und anderswo werden die Mieten überall weiter stark steigen. Wir wollen Wohnungsbau möglich machen und dabei trotzdem eine Freifläche, die größer ist als der Große Tiergarten, für Sport und Freizeit erhalten. Der Gesetzesentwurf der Initiative sieht dagegen nicht nur keine Bebauung, sondern überhaupt keine Gestaltung des inneren Feldes vor. Der SPD ist aber wichtig, dass der Park eine Aufenthaltsqualität für alle bietet und deshalb zum Beispiel auch Parkbänke und Freizeitangebote möglich sind. Außerdem sollen nach unserem Entwurf dringend benötigte Sportanlagen realisiert werden, die für die Vereine in Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg wichtig sind, weil es dort einen erheblichen Mangel an Sportplätzen gibt.

Um all dies zu ermöglichen, müssen die Berlinerinnen und Berliner am 25. Mai den Gesetzentwurf „100% Tempelhof“ ablehnen und mit Ja zum Gesetzentwurf des Abgeordnetenhauses stimmen.“

 
Tempelhof Plakatvorstellung
 

Stöß kritisierte die Oppositionsfraktionen, die zur Unterstützung von "100% Tempelhof" aufgerufen haben: "Wer bezahlbaren Wohnraum in der Stadt will, kann 100% Stillstand nicht unterstützen. Und die Ankündigung, diesen Gesetzentwurf erst vom Volk verabschieden zu lassen, um ihn danach wieder ändern zu wollen, ist absurd. So kann man mit dem Volkswillen und der direkten Demokratie nicht umgehen. Die Berlinerinnen und Berliner erwarten zu Recht eine klare und eindeutige Position. Die hat die SPD: Nein zum Stillstand, Ja zu Wohnen und Park."

Mehr Informationen unter www.spd-berlin.de/thf

Fotos: Anne Meyer