Zum Todestag von Ernst Reuter: "Eine Stadt trauert um ihren Vater"

Zum Todestag von Ernst Reuter: "Eine Stadt trauert um ihren Vater"

Louise Schroeder und Ernst Reuter
 

Zum 60. Todestag von Ernst Reuter (im Bild mit Louise Schroeder) lädt die Stiftung Berliner Mauer am Sonntag, dem 29. September zu einer Gedenkveranstaltung unter dem Motto "Eine Stadt trauert um ihren Vater".

Auf dem Höhepunkt der Berlin-Blockade 1948 appellierte der damalige Oberbürgermeister West-Berlins vor über 300.000 Menschen in seiner berühmten Rede an „die Völker der Welt“, die Stadt nicht preiszugeben. "Reuter traf in seinen Reden einen Ton, der die Berliner in ihrem Zusammenhalt stärkte und den antikommunistischen Konsens förderte", heißt es in der Einladung. "Auf Grund seines kämpferischen Engagements entschieden sich die Westalliierten, ihre Berliner Sektoren vor dem Zugriff der Sowjets zu schützen. Im Ausland war Ernst Reuter zunächst bekannter als Bundeskanzler Konrad Adenauer. Amerikanische Präsidenten haben sich auf ihn bezogen. An seinem Todestag leuchteten in unzähligen Fenstern der Stadt Kerzen. Als er starb, folgten eine Millionen Menschen seinem Sarg. Dennoch ist der große Retter Berlins nach 60 Jahren heute fast vergessen."

Die Veranstaltung:
Sonntag, 29.09.2013, 19.00 Uhr
Filmvorführung: Zusammenschnitt von Originalaufnahmen des Landesarchivs Berlin (ca. 15 Min)
Kurzvortrag: Prof. Dr. Manfred Görtemaker, Universität Potsdam
Podiumsdiskussion: Edzard Reuter, Sohn von Ernst Reuter, Wolfgang Huber, Bürgermeister-Reuter-Stiftung, Prof. Dr. Manfred Görtemaker, Universität Potsdam
Moderation: Prof. Dr. Axel Klausmeier, Direktor Stiftung Berliner MauerBesucherzentrum
Gedenkstätte Berliner Mauer
Bernauer Str. 119 / Ecke Gartenstraße
13355 Berlin
Einladung als PDF (PDF-Dokument, 1.4 MB)

mehr zu Ernst Reuter auf unseren Geschichtsseiten